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Android-Update ersetzt API

So differenziert die App nicht zwischen Kontakten, die weniger als 5 oder mehr als 30 Minuten gedauert haben. Dazwischen befinden sich sechs weitere Stufen mit jeweils fünf Minuten Unterschied. Das Infektionsrisiko wird demnach auch geringer bewertet, je länger ein Kontakt zurückliegt. Das Übertragungsrisiko kann davon abhängen, wann ein Nutzer infiziert wurde.

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Die App kann dem Nutzer unter anderem anzeigen, wie lange der letzte Kontakt zu einem Infizierten her ist, wann es den ersten Kontakt gab, wie viele Infizierte getroffen wurden und in welchem Bereich das höchste Infektionsrisiko liegt. Zu guter Letzt ermöglichst es die API, sämtliche gespeicherten Daten zu löschen.

Die Funktionalität der API soll in wenigen Monaten durch ein Update der Betriebssysteme ergänzt werden. Nach dem Update können die Nutzer dann die entsprechende Funktion aktivieren. Laut Google und Apple (PDF) sollen die Warnungen auch dann angezeigt werden, wenn ein Nutzer gar keine Corona-App installiert hat. Stattdessen sollen die Nutzer dann den Hinweis erhalten, sich eine offizielle App herunterzuladen.

Eine solche Warnung wäre allerdings nur dann möglich, wenn das Gerät auf einen voreingestellten Server einer Gesundheitsbehörde zugreifen kann, um sich die Daten von Infizierten herunterzuladen. Laut Google und Apple sollen nur die Apps von Gesundheitsbehörden auf die neuen Funktionen des Betriebssystems zugreifen dürfen. Die Angebote müssten bestimmte Kriterien hinsichtlich Datenschutz, Sicherheit und Datenkontrolle erfüllen.

Funktionalität umstritten

Inwieweit mit Hilfe von Bluetooth-Signalen überhaupt ein Infektionsrisiko gemessen werden kann, ist stark umstritten. So hängt die gemessene Signalstärke von vielen Faktoren ab und wird nicht nur durch den räumlichen Abstand zwischen zwei Geräten bestimmt. Zudem lässt sich nicht detektieren, ob sich zwischen beiden Geräten beispielsweise eine Trennwand befindet, die eine Virenübertragung verhindern würde. Auch das Tragen medizinischer Schutzmasken hat keinen Einfluss auf die Signalstärke.

Das sogenannte dezentrale Konzept sieht derzeit zudem keine Möglichkeit vor, Daten zwischen unterschiedlichen Betreibern auszutauschen. Bei einem Auslandsaufenthalt wäre es daher erforderlich, die lokal zugelassene App ebenfalls zu installieren.

Telekom und SAP beauftragt

Google und Apple hatten ihre Kooperation bei der Entwicklung von Corona-Apps am 10. April 2020 angekündigt. Beide US-Firmen haben dabei dem sogenannten dezentralen Ansatz den Vorzug gegeben. So verwiesen sie in einer Telefonkonferenz darauf, dass sie dieses Konzept bevorzugten, um eine staatliche Überwachung möglichst einzuschränken. Zudem mache es ein solches Konzept Hackern deutlich schwerer, auf die dezentral verteilten Daten zuzugreifen. Die Bundesregierung hat sich daher entschieden, den zentralen Ansatz aufzugeben und stattdessen eine dezentrale App von der Telekom und SAP entwickeln zu lassen.

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 Bluetooth-Schnittstelle: So funktioniert die Corona-App mit Android
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FreiGeistler 11. Mai 2020

Whataboutism in Perversion. Meiness nicht, das kann man messen.

Captain 06. Mai 2020

Ich werde deinen Erguss mal abkürzen. Ich gehöre auch der Risikogruppe an, aber werde...

honk 05. Mai 2020

Ja. Über die App sollen die Kontakte informiert werden, NACHDEM eine Infektion...

McWiesel 05. Mai 2020

Das ist keine Paranoia, das hat halt einfach nur Nachteile, sich gesellschaftlich...

nohoschi 04. Mai 2020

Es ist lediglich die Nennung einer eine offensichtliche Tatsache. Dagegen sind die...


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