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Verfügbarkeit und Fazit

Apples Airpods kosten regulär 180 Euro und es gibt sie im Handel für 160 Euro. In Aktionen werden sie auch mal für 140 Euro verkauft. Googles Pixel Buds kosten ebenfalls 180 Euro, der Listenpreis wird bisher kaum unterboten. So sieht es auch bei den Soundsport Free von Bose aus, die 200 Euro kosten. Anker verlangt für die Zolo Liberty Plus 130 Euro, es gibt sie etwa bei zeitlich befristeten Amazon-Aktionen auch schon für 90 Euro.

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Jabras Elite 25e kostet regulär 80 Euro, ist aber auch schon für 70 Euro zu bekommen. Die Trekz Air kosten 170 Euro und werden kaum günstiger angeboten.

Fazit

Komplett kabellos arbeitende Hörstöpsel versprechen eine besondere Art der Freiheit. Keine Kabel mehr, die irgendwo hängen bleiben und die Stöpsel dadurch gerne einmal aus dem Ohr rupfen. Allerdings mussten wir uns bei allen Probanden mit gelegentlichen kurzen Ausfällen des linken Stöpsels abfinden. Ein Problem, das keiner der Hersteller ganz in den Griff bekommt.

Klanglich liegen Apples Airpods und Boses Soundsport Free klar in Führung, beide haben einen angenehm starken Bass und ein harmonisches Klangbild. Deutlich weniger Bass bieten die Pixel Buds von Google, die Zolo Liberty Plus von Anker verfügen eigentlich über gar keinen nennenswerten Bassbereich. Bei den Anker-Stöpseln gilt das jedenfalls, wenn ein Aufsatz ohne Widerhall jedes einzelnen Schritts verwendet wird. Wer sich mit dem Schritthall abfindet, bekommt mit den Liberty Plus einen bassintensiven Klang.

Wenn es um einen sicheren Halt geht, liegen die Anker- und Bose-Modelle in Führung. Das Bose-Modell ist hier einfacher zu justieren, beide sind für sportliche Aktivitäten aber gleich gut geeignet und fallen nicht ungewollt aus dem Ohr. Wer die Bose-Stöpsel mit einer Mütze auf dem Kopf verwenden will, wird damit nicht glücklich, denn das führt gleich zu starken Schmerzen im Ohr.

  • Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus, Apples Airpods und Googles Pixel Buds (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Ladeetui für Soundsport Free, Zolo Liberty Plus, Airpods und Pixel Buds (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds, Ankers Zolo Liberty Plus, Apples Airpods und Boses Soundsport Free (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds, Ankers Zolo Liberty Plus, Apples Airpods und Boses Soundsport Free (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apples Airpods im Ladeetui (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apples Airpods (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apples Airpods haben kräftigen Bass. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apples Airpods haben keine Tasten, sondern nur einen Sensorbereich zur Bedienung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apples Airpods (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apples Airpods sitzen gut im Ohr. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apples Airpods lassen sich bequem entnehmen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ladeetui kann die Airpods bis zu fünf Mal nachladen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Airpods-Ladeetui hat einen Lightning-Anschluss. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ladeetui für Pixel Buds (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds im Ladeetui (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Ladekontakte im Ladeetui der Pixel Buds (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds sind mit einer Kordel verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds sitzen sehr locker im Ohr. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds werden über einen Sensorbereich bedient. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ladeetui für Pixel Buds hat eine USB-C-Buchse. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Aufsätze für Boses Soundsport Free (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Boses Soundsport Free im Ladeetui (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Ladeetui von Soundsport Free hat eine Micro-USB-Buchse. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Boses Soundsport Free im Ladeetui (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Soundsport Free lassen sich bequem aus dem Ladeetui entnehmen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Boses Soundsport Free (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Boses Soundsport Free (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Soundsport Free haben alle wichtigen Tasten... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... aber sie sind sehr schwergängig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ladekontake des Ladeetuis für Boses Soundsport Free (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Ladeetui kann Ankers Zolo Liberty Plus bis zu 16-mal nachladen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ankers Zolo Liberty Plus werden mittels Druckknopf gesteuert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ankers Zolo Liberty Plus sitzen fest im Ohr. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ankers Zolo Liberty Plus (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ladeetui der Zolo Liberty Plus hat einen Micro-USB-Anschluss. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ladekontake des Ladeetuis für Ankers Zolo Liberty Plus (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alle Aufsätze für Ankers Zolo Liberty Plus (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Aftershokz' Trekz Air (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Aftershokz' Trekz Air mit Transporttasche (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Trekz Air hat einen dünnen, aber stabilen Bügel. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Aftershokz' Trekz Air (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Trekz Air hat alle wichtigen Bedienknöpfe. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Höreinheiten des Trekz Air (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Trekz Air liegen vor dem Ohr. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jabras Elite 25e hat den Akku im Nackenbügel. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jabras Elite 25e (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mit dem Knopf wird der digitale Assistent am Elite 25e aufgerufen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alle wichtigen Steuerknöpfe sind am Elite 25e vorhanden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jabras Elite 25e sitzen gut im Ohr. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Ladeanschluss des Elite 25e (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Nackenbügel des Elite 25e vibriert bei Anrufen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Googles Pixel Buds, Ankers Zolo Liberty Plus, Apples Airpods und Boses Soundsport Free (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Dafür, dass sich die Airpods von Apple nicht anpassen lassen, sitzen sie ungewöhnlich gut im Ohr. Für sportliche Aktivitäten sind sie nicht so gut geeignet, denn dabei können sie aus dem Ohr fallen. Die Oberfläche der Airpods ist schlicht zu glatt.

Im Grunde unbenutzbar sind Googles Pixel Buds, die kaum länger als ein paar Minuten sicher im Ohr halten und dann schon herausfallen. Auch bei der Bedienung sind die Pixel Buds eine Enttäuschung, denn der Sensorbereich ist viel zu empfindlich. Wir führen immer wieder ungewollt Befehle aus, weil der Sensorbereich schon bei der leichtesten Berührung reagiert. Die lästige Kordel zwischen den beiden Stöpseln stört ebenfalls, und sie macht den Umgang mit dem Ladeetui unnötig kompliziert.

Die Ladeeetuis von Apple, Bose und Anker sind vom Handling recht ähnlich, das Entnehmen geht mit den Airpods und den Soundsport Free etwas leichter als mit den Liberty Plus. Beim Ablegen gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Eine Enttäuschung bei der Akkuleistung ist das Bose-Ladeetui, das hier viel zu wenig Reserven hat. In dieser Disziplin geht Anker als strahlender Sieger hervor.

Die Anker-Stöpsel haben mit drei Stunden die kürzeste und die Pixel Buds mit fünf Stunden die längste Akkulaufzeit. Da die Stöpsel aber ohnehin meist nur etwa auf dem Weg zur Arbeit oder für ein paar Stunden Sport verwendet werden, spielt das in der Praxis keine entscheidende Rolle. Die Airpods schneiden mit 3,5 bis 4 Stunden minimal besser ab. Am oberen Ende sind die Bose- und Google-Stöpsel mit fünf Stunden Akkulaufzeit angesiedelt.

Wer sich für die Airpods entscheidet und diese nicht mit einem Apple-Gerät nutzt, muss einige Beschränkungen hinnehmen: Die Akkulaufzeit fällt geringer aus und die Stöpsel lassen sich nicht so laut regeln wie an einem iPhone. Zudem sind die Bedienungsoptionen beschränkt und die Ohrerkennung gibt es standardmäßig nur für Apple-Geräte. Mit Hilfe von Apps kann hier allerdings nachgebessert werden.

Bei den Geräten von Anker und Apple vermissen wir eine Möglichkeit, die Lautstärke mittels Knopf oder Sensorfläche direkt am Gerät einstellen zu können. Hier schneidet das Bose-Modell zwar besser ab, aber die schwergängigen Tasten machen diesen Vorteil gleich wieder zunichte.

Etwas außer Konkurrenz laufen die beiden Bluetooth-Headsets Elite 25e von Jabra und das Trekz Air von Aftershokz. Beide können es klanglich nicht mit den Airpods oder den Bose-Stöpseln aufnehmen. Aber das Jabra-Modell bietet eine besonders lange Akkulaufzeit und kann dadurch bequem einen ganzen Tag lang aktiv verwendet werden. Die Stöpsel sitzen gut und das Nackenbügel-Design erweist sich als angenehm.

Die Trekz Air sind vor allem dann sinnvoll, wenn es wichtig ist, alle Umgebungsgeräusche parallel zur Musik zu hören. Diese Aufgabe erledigen sie gut. Man muss sich aber darauf einlassen, dass sich die Musik über die Wangenknochentechnik längst nicht so gut anhört wie mit einem klassischen Headset.

 Aftershokz' Trekz Air lässt die Ohren frei
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ip (Golem.de) 12. Apr 2018

Ich kommentiere hier nochmals, weil wir nachträglich noch eine Auffälligkeit bemerkt...

Ambassa 09. Apr 2018

Perfekt!!! Finde ich klasse von Euch. Bitte macht weiter so. Viele Grüße

damagic 09. Apr 2018

wenn einem z.b. (wie mir) die zeit zur überbrückung einer bahnfahrt ausreicht...dafür...

nordfriese 08. Apr 2018

super, danke

ip (Golem.de) 04. Apr 2018

ich bitte um Verständnis darum, dass wir das nicht verraten wollen. Es soll ja auch eine...


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