Abo
  • Services:
Anzeige
Raspberry Pi mit Touchscreen-Display und Bluetooth-Dongle
Raspberry Pi mit Touchscreen-Display und Bluetooth-Dongle (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus

Raspberry Pi mit Touchscreen-Display und Bluetooth-Dongle
Raspberry Pi mit Touchscreen-Display und Bluetooth-Dongle (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Die Vision des Internets der Dinge ist die Steuerung technischer Geräte von überall und unabhängig von bestimmten Werkzeugen. Golem.de zeigt einen flexiblen Weg, fernbedienbare Geräte von überall zu steuern.
Von Alexander Merz

Im April haben wir gezeigt, wie Bluetooth Low Energy (BluetoothLE) funktioniert und wie wir darüber Dinge steuern können. Doch die Lösung hatte einen Schönheitsfehler: Es war nicht möglich, Einfluss auf vorprogrammierte Abläufe zu nehmen. Heute wollen wir das mit Hilfe von Websockets ändern. Damit werden wir ein Raspberry Pi mit Touchscreen-Monitor in eine Fernbedienung verwandeln, um einen Musikplayer zu steuern. Durch den Einsatz von Websockets kann das Raspberry diese Funktionalität auch an andere Rechner in einem Netzwerk weitergeben.

Anzeige
  • Raspberry Pi mit Touchscreen-Display und Bluetooth-Dongle auf dem eine Webanwendung läuft (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
Raspberry Pi mit Touchscreen-Display und Bluetooth-Dongle auf dem eine Webanwendung läuft (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)

Flexible Lösung

Statt des Raspberry Pi kann auch jeder andere Rechner - mit oder ohne Display - zum Einsatz kommen, und der Art der steuerbaren Geräte sind keine Grenzen gesetzt. Bluetooth dient uns nur als ein Beispiel für die Steuerung, genauso gut kann eine IR-Diode eingesetzt werden oder ein Sender im 433-MHz-Band. Statt des Musikplayers kann auch ein fernsteuerbares Ambilight oder ein Fernseher verwendet werden. Und statt einer Webanwendung eine eigens entwickelte Android-App. Unser Beispiel bietet vor allem den Vorteil, dass es mit wenig Aufwand nachgestellt werden kann.

Was Websockets sind

Beim klassischen HTTP öffnet ein Client eine Verbindung zu einem Server und schickt eine Anfrage. Der Server beantwortet diese Anfrage, danach wird die Verbindung wieder getrennt. Das ist ein sehr einfaches und robustes Schema. Ein Server kann aber nicht ohne vorherige Anfrage etwas zum Client schicken. Der Websocket-Standard ist HTTP sehr ähnlich - mit einem Unterschied: Wurde die Verbindung einmal geöffnet, bleibt sie bestehen und der Server darf dann auch von sich aus Daten senden.

Durch die Ähnlichkeit von Websockets und HTTP wird das Protokoll mittlerweile von aktuellen Browsern und Bibliotheken unterstützt, sondern es funktioniert praktisch auch überall dort, wo bislang schon HTTP genutzt werden kann.

Die Kommunikation über Sockets (ohne Web-Prefix) ist in der IT-Welt nicht neu. Über klassische (Unix-)Sockets fließen Datenströme zwischen Anwendungen hin und her. Praktisch jedes Betriebssystem bietet diese Kommunikationsmethode an. Sie funktioniert aber nicht über Gerätegrenzen hinweg. Außerdem ist eine Anwendung vollkommen frei darin, in welcher Form sie die Daten überträgt und einen Socket nutzt. Netzwerk-Sockets erweitern das Konzept um die geräteübergreifende Übertragung, auch hier gibt es keine Festlegungen für die Form der Daten. Das ist entsprechenden Protokollen - wie eben dem bekannten HTTP - überlassen.

Websockets sind nun ebenfalls ein solches Protokoll, das auf Netzwerk-Sockets aufsetzt. Websockets sind also kein Ersatz für klassische Netzwerk-Sockets, die Bezeichnung Socket zielt eher darauf ab, auf die Art der Nutzung hinzuweisen.

Wozu Websockets nützlich sind 

eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 28. Jul 2014

Ich würde sagen hier könnte man eleganter und auch verhältnismäßig preiswert mit Zigbee...

savejeff 24. Jul 2014

perfekt! die Artikel sind echt zeitlos. ich werde noch ein paar Artikel nachholen.

holminger 24. Jul 2014

Meine RasPis dienen einmal als AirPrint-Server für einen 15 Jahre alten Kyocera...

currock63 23. Jul 2014

die guten alten Zeiten der c't, als es noch in fast jeder Ausgabe etwas zum selber...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hornetsecurity GmbH, Hannover
  2. OSRAM GmbH, Garching bei München
  3. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  4. Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH, Leipzig


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 543,73€
  2. (täglich neue Deals)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Debatte nach Wanna Cry

    Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?

  2. Drohne

    DJI Spark ist ein winziger Spaßcopter mit Gestensteuerung

  3. Virb 360

    Garmins erste 360-Grad-Kamera nimmt 5,7K-Videos auf

  4. Digitalkamera

    Ricoh WG-50 soll Fotos bei extremen Bedingungen ermöglichen

  5. Wemo

    Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge

  6. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  7. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  8. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  9. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  10. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  1. Re: Warum sind die Flügel nicht einklappbar?

    LASERwalker | 09:37

  2. Wenn ich so an meinen alten Arbeitgeber denke...

    textract | 09:29

  3. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    renegade334 | 09:26

  4. Re: Coole Sache aber,

    Bruce Wayne | 09:20

  5. Re: Wirklich nicht umweltfreundlich?

    TW1920 | 09:20


  1. 09:02

  2. 08:28

  3. 07:16

  4. 07:08

  5. 18:10

  6. 10:10

  7. 09:59

  8. 09:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel