Abo
  • Services:

Wozu Websockets nützlich sind

Abgesehen davon, dass Websockets den Bau interaktiver Webanwendungen vereinfachen, sind sie ein ideales Instrument, um vielseitig verwendbare, betriebssystemunabhängige und nichtproprietäre Schnittstellen zu Hardware-Peripherie zu implementieren.

Stellenmarkt
  1. ELAXY GmbH, Stuttgart, Jever, Puchheim bei München
  2. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn

Grundsätzlich ist das auch über HTTP möglich. Unüberschaubar ist zum Beispiel mittlerweile die Anzahl der Projekte, bei denen Raspberry Pi oder ähnliche Kleinrechner den Zugriff auf angeschlossene Sensoren und Aktuatoren über einen darauf laufenden Webserver ermöglichen.

Im einfachsten Fall läuft dabei ein Python- oder PHP-Skript, das auf Zuruf eine Webseite erzeugt und zum Beispiel die Sensordaten darstellt und Interaktionsmöglichkeit per Webformular oder HTML-Buttons bietet. Fittere Programmierer erweitern dieses Konzept auf AJAX-Aufrufe in der erzeugten Webseite, um Daten automatisch zu aktualisieren oder implementieren eine REST-API.

Obwohl gerade Letzteres den Stand der Technik repräsentiert, haben diese HTTP-basierten Methoden einen erheblichen Nachteil: Sie sind ressourcenintensiv.

HTTP geht nur in eine Richtung

Wie bereits angesprochen, kann der Server nicht von sich aus Daten an den Client senden. Dieser muss regelmäßig beim Server anfragen, ob sich etwas geändert hat. Und das dauert: Zuerst muss die Verbindung aufgebaut werden, dann muss die eigentliche Skriptlogik durchlaufen werden und die Daten müssen verschickt werden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern belastet auch den Server und produziert viel überflüssigen Netzwerkverkehr. Überflüssig erst recht, wenn jedes Mal die gleichen Ressourcen vom gleichen Client angefordert werden. Da sind die übertragenen Header- und Metadaten schnell umfangreicher als die Nutzdaten.

Bei Websockets wird die Verbindung dauerhaft aufrechterhalten, die Übertragung von Metadaten wird minimiert. Daten können eventbasiert übertragen werden. Das führt zu kleineren Datenmengen über das Netzwerk und geringe Serverbelastung. Was effektiv bedeutet, dass weniger Strom gebraucht wird.

Aber auch wenn der Stromspareffekt nicht im Vordergrund steht - Websockets bieten sich auch da an, wo bislang klassische Sockets zum Einsatz kamen. Denn sie sind für den Anwendungsprogrammierer nicht schwerer zu nutzen, aber automatisch netzwerkfähig. Das wird zum Beispiel bereits von Leap Motion und Tinkerforge in dieser Form genutzt.

 Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs HausBeispiel: Leap Motion 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13. 12
  14.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,49€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Anonymer Nutzer 28. Jul 2014

Ich würde sagen hier könnte man eleganter und auch verhältnismäßig preiswert mit Zigbee...

savejeff 24. Jul 2014

perfekt! die Artikel sind echt zeitlos. ich werde noch ein paar Artikel nachholen.

holminger 24. Jul 2014

Meine RasPis dienen einmal als AirPrint-Server für einen 15 Jahre alten Kyocera...

currock63 23. Jul 2014

die guten alten Zeiten der c't, als es noch in fast jeder Ausgabe etwas zum selber...


Folgen Sie uns
       


Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live

Fallout 76 wird Multiplayer bieten, Starfield und Elder Scrolls 6 werden angekündigt und Bethesda bringt mit Rage 2 und Doom Eternal jede Menge Action: Konnte uns das im nächtlichen Stream begeistern?

Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live Video aufrufen
Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Himo Xiaomis E-Bike mit 12-Zoll-Rädern kostet rund 230 Euro
  2. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  3. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos

Alte gegen neue Model M: Wenn die Knickfedern wohlig klackern
Alte gegen neue Model M
Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Seit 1999 gibt es keine Model-M-Tastaturen mit IBM-Logo mehr - das bedeutet aber nicht, dass man keine neuen Keyboards mit dem legendären Tippgefühl bekommt: Unicomp baut die Geräte weiterhin. Wir haben eines der neuen Modelle mit einer Model M von 1992 verglichen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  2. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  3. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard

    •  /