• IT-Karriere:
  • Services:

Apple interessiert sich für den Moment nach der Kaufentscheidung

Apple dagegen interessiert sich für den Moment nach der Kaufentscheidung. Das Unternehmen arbeitet an der Bezahlung per iTunes-Konto in Läden. Das teilte Firmenchef Tim Cook Ende Januar 2014 mit. Immerhin gibt es 575 Millionen mit Kreditkartendaten versehene iTunes-Konten und die mit den Zahlungen verbundenen Provisionseinnahmen. Dafür ist iBeacon das fehlende Puzzleteil: Der Kunde betritt einen Laden, den sein iPhone dank iBeacon zuverlässig erkennt. Er nutzt das Gerät, um die Barcodes der gewünschten Artikel zu scannen und den vom Shop-Server errechneten Gesamtbetrag zu überprüfen. Die Autorisierung der Zahlung per iTunes-Konto erfolgt dank TouchID bequem mit einem Fingerabdruck.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Feldkirchen
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Einen großangelegten Testlauf dieser Idee unternimmt Apple derzeit in den USA. Ende 2013 haben die Kalifornier über 200 US-amerikanische Apple Stores mit iBeacons - der Begriff bezeichnet sowohl das Bluetooth-Profil als auch die Geräte - ausgestattet. Dort können Kunden per iPhone Termine beim technischen Support vereinbaren und werden benachrichtigt, wenn ihr Ansprechpartner bereit ist. Sie erhalten Produktvideos und kontextbezogene Angebote auf ihr iPhone. Das Bezahlen per iTunes funktioniert bereits.

Geräte für 20 Euro, Lizenz kostenlos

Technisch handelt es sich bei iBeacon um ein von Apple entwickeltes Profil für Bluetooth Low Energy (BLE), seinerseits Teil von Bluetooth 4.0 und auch unter dem Markennamen Bluetooth Smart bekannt. Es konkurriert mit dem offiziellen Proximity-Profil, eignet sich Entwicklern zufolge aber besser für standortbezogene Dienste. Zwar ist iBeacon proprietär, doch das dürfte der Verbreitung der Technik nicht im Weg stehen.

Laut dem Blog Beekn entspricht das Format dem, was von einem BLE-Profil zu erwarten ist. Außerdem lizenziere Apple die Technik kostenlos als Teil seines Made-for-iPhone-Programms, ohne die Nutzung auf die hauseigenen Plattformen zu beschränken, so Beekn.

Optisch sind iBeacons unscheinbar. Ein iBeacon besteht aus einer kleinen Platine mit Bluetooth-Sender und einer Knopfzelle. Beides steckt in einem Kunststoffgehäuse, das in der Größe zwischen einem dicken 2-Euro-Stück und einer PC-Maus rangiert. Der Preis für ein solches iBeacon liegt je nach Modell zwischen 15 und 25 Euro, Tendenz fallend. Apple selbst stellt keine iBeacons her, das übernehmen Drittanbieter.

Geringer Stromverbrauch, schwankende Reichweite

Das in konfigurierbaren Intervallen abgestrahlte Signal eines iBeacons enthält drei Bestandteile. Dazu zählt der Unique Identifier (UUID), eine hexadezimal notierte 16-Byte-Zahl. Zwei weitere Zahlen im Bereich von 1 bis 65535, Major und Minor genannt, komplettieren das Set. In der Praxis kann die UUID zum Beispiel als Kennzeichen eines Unternehmens dienen, Major eine Filiale bezeichnen und Minor einen konkreten Standort innerhalb dieser.

Im Idealfall benötigt BLE nur ein Hundertstel des Stroms des in Bluetooth 4.0 Classic genannten Verbrauchs herkömmlichen Bluetooths. Selbst im schlechtesten Fall liegt der Stromverbrauch von BLE nur bei der Hälfte. In der Folge hält die Knopfzelle eines iBeacons laut den Herstellern zwischen sechs und vierundzwanzig Monate durch. Die Laufzeit hängt maßgeblich von der Länge des Sendeintervalls und der Signalstärke ab und dürfte in der Praxis geringer ausfallen. Dank BLE wird auch der Akku des Smartphones durch das Ausschauhalten nach Sendern kaum strapaziert.

Theoretisch erreichen iBeacons eine Reichweite von circa 30 bis 50 Metern. Für das 2,4-GHz-Signal gelten dieselben Beschränkungen, wie man sie bereits aus der Welt der Drahtlosnetzwerke kennt: je mehr Wände, umso geringer die Reichweite. Die Datenübermittlung vom Sender (iBeacon) zum Empfänger (zum Beispiel ein Smartphone) geht ohne das für Bluetooth typische Pairing vonstatten. Daten empfangen können iBeacons nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Bluetooth Low Energy: iBeacon ist mehr als ein LeuchtfeuerGenau, aber nicht perfekt 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 304€ (Bestpreis!)
  2. 274,49€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  3. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  4. Apple iPad Air 10,9 Zoll Wi-Fi 64GB für 632,60€, Apple iPad Air 10,9 Zoll Cellular 64GB für 769...

maltpeter 10. Aug 2015

Hallo zusammen :) , Ich weiß, ihr habt bestimmt keine Lust darauf, aber ich brauche...

JanZmus 03. Apr 2014

Ein iBeacon ist dumm. Es klebt z.B. bei Aldi und sagt den ganzen Tag: "Hallo, ich bin das...

JanZmus 03. Apr 2014

Soll das ironisch gemeint sein oder verstehe ich den Sinn nicht? Tatsache ist, dass das...

panicx 02. Apr 2014

Aus der Schöneweide schon. Da schauste an den Himmel, guckst auf die Uhr und schon weißt...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Flight Simulator - Test

Hardwarehungriger Höhenflug: Der neue FluSi sieht fantastisch aus und spielt sich auch so.

Microsoft Flight Simulator - Test Video aufrufen
Cyberbunker-Prozess: Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen
Cyberbunker-Prozess
Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen

Am Montag beginnt der Prozess gegen die Cyberbunker-Betreiber von der Mittelmosel. Dahinter verbirgt sich eine wilde Geschichte von "bunkergeilen" Internetanarchos bis zu polizeilich gefakten Darknet-Seiten.
Eine Recherche von Friedhelm Greis

  1. Darkweb 179 mutmaßliche Darknet-Händler festgenommen
  2. Marktplatz im Darknet Mutmaßliche Betreiber des Wall Street Market angeklagt
  3. Illegaler Onlinehandel Admin des Darknet-Shops Fraudsters muss hinter Gitter

IT-Jobs: Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
IT-Jobs
Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber

Nur jeder zweite Arbeitnehmer ist mit seinem Arbeitgeber zufrieden. Das ist fatal, weil Unzufriedenheit krank macht. Deshalb sollte die Suche nach dem passenden Job nicht nur dem Zufall überlassen werden.
Von Peter Ilg

  1. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden
  2. Jobs Unternehmen können offene IT-Stellen immer schwerer besetzen
  3. Gerichtsurteile Wann fristlose Kündigungen für IT-Mitarbeiter rechtens sind

Star Trek Discovery: Harte Landung im 32. Jahrhundert
Star Trek Discovery
Harte Landung im 32. Jahrhundert

Die dritte Staffel von Star Trek: Discovery nutzt das offene Ende der Vorgängerstaffel. Sie verspricht Spannung - etwas weniger Pathos dürfte es aber sein.
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Star Trek Prodigy Captain Janeway spielt in Star-Trek-Cartoonserie mit
  2. Paramount Zukunft für Star-Trek-Filme ist ungewiss
  3. Streaming Star Trek Discovery kommt am 15. Oktober zurück

    •  /