Bluetooth-Lautsprecher LSPX-S3 im Test: Sonys Glaskolben-Lampe rockt

Sonys neuer Bluetooth-Lautsprecher unterstützt Musik mit stimmungsvoller Beleuchtung - ein ungewöhnliches Gerät mit nur wenigen Schwächen.

Ein Test von veröffentlicht am
Sonys LSPX-S3 im Test
Sonys LSPX-S3 im Test (Bild: Sony)

Der Bluetooth-Lautsprecher LSPX-S3 von Sony ist ein ausgesprochen ungewöhnliches Produkt: Außer als Lautsprecher kann er auch als Lampe genutzt werden. Beim Klang hat uns das Sony-Produkt sehr gut gefallen, der Lampeneinsatz ist jedoch nichts für Helligkeitsfanatiker.

Inhalt:
  1. Bluetooth-Lautsprecher LSPX-S3 im Test: Sonys Glaskolben-Lampe rockt
  2. Sony LSPX-S3: Verfügbarkeit und Fazit

Sony stellt sich vor, dass das Produkt im Haushalt in wechselnden Räumen genutzt wird; dafür wurde ein Akku eingebaut. Eigentlich sind Akku-Lautsprecher darauf optimiert, dass sie möglichst gut unterwegs eingesetzt werden können. Das sollte man beim Sony-Modell allerdings tunlichst vermeiden. Der Glaskolben wird einen Transport im Rucksack wohl kaum ohne Schaden überstehen.

Bei diesem Ansatz bleibt unverständlich, warum der Lautsprecher dann nicht auch mit WLAN-Technik ausgestattet wurde, damit er unabhängig von der eher beschränkten Bluetooth-Reichweite des Abspielgeräts betrieben werden kann. Hier verschenkt Sony Potenzial. Als einzige Zuspielmöglichkeit gibt es Bluetooth 5.0 mit den Codecs SBC, AAC sowie LDAC; ein Audiokabel lässt sich nicht anschließen.

Der Sony-Glaskolben liefert einen tollen Klang

Wir haben den Sony-Glaskolben gegen den ähnlich teuren Akku-Lautsprecher Portable Home Speaker von Bose im Klangvergleich antreten lassen. Dabei besticht der Sony-Lautsprecher mit einem angenehm klaren Klang, einem gut ausgeprägten Mittenbereich sowie einem passablen Bass.

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Bei basslastiger Musik fehlt dem Sony-Lautsprecher zwar einiges, aber wir können eine Bassverstärkung zuschalten und dann bessert sich das Ergebnis etwas. Ob mit oder ohne Bassverstärkung - der Sony-Lautsprecher liefert für diese Preisklasse und diese Größe ein angenehmeres, ausgewogeneres Klangbild als der Home Speaker von Bose mit seinem etwas aufdringlichen Bass.

Beide Lautsprecher liefern einen sehr guten Rundumklang - es spielt also keine Rolle, wie das Gerät aufgestellt wird. Wer sich zwei der Lampenlautsprecher anschafft, soll diese auch im Stereoverbund verwenden können.

Lampenfunktion für Lichtstimmungen

Die Produktfotos zum LSPX-S3 lassen es bereits vermuten: Die Lampenfunktion eignet sich vor allem dazu, Lichtstimmungen zu erzeugen. Wir können die Lampe nicht zum Lesen verwenden, dafür ist sie zu dunkel.

  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)

Das Gerät kann so eingestellt werden, dass die Lampe wie ein Kerze flackert oder zum Takt der Musik pulsiert. Beide sind ganz nette Funktionen, aber für uns bringen sie nicht viel - sie sind eine verzichtbare Spielerei. Die Umgebung sollte möglichst dunkel sein, damit die Lichteffekte ihre Wirkung entfalten.

Lange Akkulaufzeit

Der LSPX-S3 schafft nach Herstellerangaben eine Akkulaufzeit von acht Stunden. Diesen Wert konnten wir im Praxiseinsatz locker überschreiten, was ausgesprochen angenehm ist. Außerdem freuen wir uns über kurze Einschaltzeiten: Der Lautsprecher ist nach neun Sekunden einsatzbereit.

Sony LSPX-S3 - Kabelloser Bluetooth Glaslautsprecher mit Licht (360 Grad Sound, 8h Akkulaufzeit, Freisprecheinrichtung, edles Design)

Wenn die Helligkeit bei der Musikwiedergabe auf Maximum gestellt ist, kommen wir auf 14 Stunden Akkulaufzeit. Lassen wir das Licht zur Musik tanzen, sind es sogar 17 Stunden. Diese Werte haben wir ohne Bassverstärkung erreicht. Wenn wir die Bassverstärkung aktivieren, kommen wir bei maximaler Helligkeit noch immer auf 12,5 Stunden Akkulaufzeit. Wer auf die Lichtquelle verzichtet, kann die Akkulaufzeit ohne Bassverstärkung auf knapp 20 Stunden erhöhen.

  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
  • Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)
Lautsprecher LSPX-S3 (Bild: Sony)

In allen erdenklichen Szenarien können wir den Lautsprecher also den ganzen Tag über nutzen, ohne ihn zwischendurch aufladen zu müssen. Die Ladezeit gibt Sony mit bis zu fünf Stunden an - das ist vergleichsweise lang.

Steuerung des Sony-Lautsprechers nicht optimal

Am Lautsprecher finden sich nur Tasten für die Musiksteuerung. Das eigentlich für die Lautstärkeregelung beste Element fehlt: Ein Drehknopf. Alle Tasten sind rund um die USB-C-Buchse angeordnet, die nach der Logik von Sony eher nach hinten gerichtet sein sollte. Das führt dazu, dass keine Tasten zu sehen sind und die Steuerung erschwert ist, wenn die Öffnung der Ladebuchse nach hinten zeigt.

Zudem sind die Tasten schlecht erreichbar sehr weit unten angebracht. Auf der Unterseite befinden sich die Tasten zur Bluetooth-Kopplung und einer Timer-Funktion. Zumindest bei der Timer-Taste finden wir das unpraktisch, weil wir zum Aktivieren des Timers immer erst den Lautsprecher anheben müssen.

Ebenfalls ärgerlich: Es gibt keine Taste, um etwa eine laufende Wiedergabe am Lautsprecher anhalten zu können - das geht nur am Smartphone direkt. Ebenfalls auf der Rückseite ist eine Sensorfläche, über die sich die Helligkeit der Lampe und der Lichtmodus verändern lassen.

Sony bietet speziell für den Lautsprecher eine App an. Darüber können einige Einstellungen vorgenommen werden. Vor allem die Lampenfunktionen sind in der App komfortabler nutzbar als am Gerät selbst. Abgesehen davon ist die App im Alltag nicht unbedingt nötig. Die Musikwiedergabe wird über die App auf dem Smartphone gesteuert.

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Sony LSPX-S3: Verfügbarkeit und Fazit 
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