Abo
  • Services:

Bluetooth-Kopfhörer: Bose will Opt-out aus Datenspeicherung anbieten

Bose-Nutzer sollen ihre Musikvorlieben künftig nicht mehr mit dem Hersteller teilen müssen - die Connect-App soll eine entsprechende Opt-out-Regelung bekommen. Die bislang gesammelten Daten will Bose nicht verkauft haben.

Artikel von veröffentlicht am
Bose will künftig einen Opt-out bei der Speicherung von Audiodaten zulassen.
Bose will künftig einen Opt-out bei der Speicherung von Audiodaten zulassen. (Bild: Bose)

Der Kopfhörerhersteller Bose will nach einer Sammelklage gegen das Unternehmen auf die Kritik reagieren, verwahrt sich aber weiter gegen einige der Vorwürfe. So soll es Nutzern der Bose Connect App künftig möglich sein, einer Speicherung bestimmter Daten, wie etwa übertragener Songs und Podcasts, zu widersprechen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Stuttgart
  2. Bertrandt Services GmbH, Hannover

Bose bestreitet aber nach wie vor, dass vertrauliche Daten der Nutzer an externe Dienstleister oder Unternehmen "verkauft" wurden - eine anderweitige Weitergabe der Daten wird demnach nicht ausgeschlossen. In der Klageschrift wurde dem Unternehmen vorgeworfen, die gesammelten Informationen an das in San Francisco beheimatete Unternehmen Segment.io verkauft zu haben. Bose schreibt dazu in einem Statement auf der Unternehmenswebseite: "Wir stehen zu unserem Wort - wir haben Ihre Daten niemals verkauft und in keinem Fall dafür verwendet, um Sie oder Dritte zu identifizieren."

Gespeicherte Daten sollen anonymisiert werden

Man wolle den Kunden künftig die Möglichkeit geben, der Speicherung von Song-Informationen in der App zu widersprechen. Daten, die vor dem Widerspruch erfasst wurden, sollen dann "so verändert [werden], dass sie nicht länger mit Ihnen oder Geräten Dritter in Verbindung gebracht werden können." Wie genau Bose die Anonymisierung vornehmen will, ist nicht klar, immer wieder gelingt es Forschern, solche Maßnahmen zu umgehen. Auch die Datenschutzbedingungen der App sollen angepasst werden. Unklar ist, ob Nutzer der Erfassung aller oder nur einiger Daten widersprechen können.

Man sei "gerade dabei, diese Änderungen vorzunehmen", schreibt das Unternehmen. Genauere Auskünfte wollte eine Bose-Sprecherin auf Anfrage von Golem.de unter Hinweis auf das laufende Verfahren nicht erteilen.

Die Bose Connect App ist zum Betrieb der Bluetooth-Kopfhörer des Unternehmens nicht notwendig, ermöglicht aber zahlreiche Einstellungen und eine bessere Soundqualität.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. ab 499€
  3. 469€ + Versand (Bestpreis!)
  4. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

hubert12 12. Mai 2017

Heutzutage werden wirklich schon überall wo man hinsieht Daten gesammelt. Finde ich nicht...

mschira 28. Apr 2017

Glauben die etwa allen ernstes, dass Kunden das wollen? Oder das so etwas nicht...

Captain 28. Apr 2017

Op In sollte die gesetzliche Regel sein..


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
The Cycle angespielt: Wenn Freunde sich in den Rücken fallen
The Cycle angespielt
Wenn Freunde sich in den Rücken fallen

Unter 20 Leuten findet sich immer ein Verbündeter - und der ist bei The Cycle des Berliner Studios Yager wichtig, denn wir haben nur 20 Minuten, um Aufträge zu erfüllen und von einem Planeten zu fliehen. In der Closed Alpha klappte das nämlich nicht immer so, wie von uns beabsichtigt.
Ein Hands on von Marc Sauter

  1. Contracts Sniper Ghost Warrior 4 ohne offene Welt
  2. Human Head Studios Wikingerspiel Rune kommt in den Early Access
  3. Games Deutsche Spielentwickler verlieren weiter Marktanteile

OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Threadripper 2990X AMDs 32-Kerner soll mit 4,2 GHz laufen
  2. AMD Threadripper v2 mit 32 Kernen erscheint im Sommer 2018
  3. Raven Ridge AMDs Athlon kehrt zurück

    •  /