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Bose will künftig einen Opt-out bei der Speicherung von Audiodaten zulassen.
Bose will künftig einen Opt-out bei der Speicherung von Audiodaten zulassen. (Bild: Bose)

Bluetooth-Kopfhörer: Bose will Opt-out aus Datenspeicherung anbieten

Bose will künftig einen Opt-out bei der Speicherung von Audiodaten zulassen.
Bose will künftig einen Opt-out bei der Speicherung von Audiodaten zulassen. (Bild: Bose)

Bose-Nutzer sollen ihre Musikvorlieben künftig nicht mehr mit dem Hersteller teilen müssen - die Connect-App soll eine entsprechende Opt-out-Regelung bekommen. Die bislang gesammelten Daten will Bose nicht verkauft haben.
Von Hauke Gierow

Der Kopfhörerhersteller Bose will nach einer Sammelklage gegen das Unternehmen auf die Kritik reagieren, verwahrt sich aber weiter gegen einige der Vorwürfe. So soll es Nutzern der Bose Connect App künftig möglich sein, einer Speicherung bestimmter Daten, wie etwa übertragener Songs und Podcasts, zu widersprechen.

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Bose bestreitet aber nach wie vor, dass vertrauliche Daten der Nutzer an externe Dienstleister oder Unternehmen "verkauft" wurden - eine anderweitige Weitergabe der Daten wird demnach nicht ausgeschlossen. In der Klageschrift wurde dem Unternehmen vorgeworfen, die gesammelten Informationen an das in San Francisco beheimatete Unternehmen Segment.io verkauft zu haben. Bose schreibt dazu in einem Statement auf der Unternehmenswebseite: "Wir stehen zu unserem Wort - wir haben Ihre Daten niemals verkauft und in keinem Fall dafür verwendet, um Sie oder Dritte zu identifizieren."

Gespeicherte Daten sollen anonymisiert werden

Man wolle den Kunden künftig die Möglichkeit geben, der Speicherung von Song-Informationen in der App zu widersprechen. Daten, die vor dem Widerspruch erfasst wurden, sollen dann "so verändert [werden], dass sie nicht länger mit Ihnen oder Geräten Dritter in Verbindung gebracht werden können." Wie genau Bose die Anonymisierung vornehmen will, ist nicht klar, immer wieder gelingt es Forschern, solche Maßnahmen zu umgehen. Auch die Datenschutzbedingungen der App sollen angepasst werden. Unklar ist, ob Nutzer der Erfassung aller oder nur einiger Daten widersprechen können.

Man sei "gerade dabei, diese Änderungen vorzunehmen", schreibt das Unternehmen. Genauere Auskünfte wollte eine Bose-Sprecherin auf Anfrage von Golem.de unter Hinweis auf das laufende Verfahren nicht erteilen.

Die Bose Connect App ist zum Betrieb der Bluetooth-Kopfhörer des Unternehmens nicht notwendig, ermöglicht aber zahlreiche Einstellungen und eine bessere Soundqualität.


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hubert12 12. Mai 2017

Heutzutage werden wirklich schon überall wo man hinsieht Daten gesammelt. Finde ich nicht...

mschira 28. Apr 2017

Glauben die etwa allen ernstes, dass Kunden das wollen? Oder das so etwas nicht...

Captain 28. Apr 2017

Op In sollte die gesetzliche Regel sein..



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