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Verfügbarkeit und Fazit

Der It's OK von Ninm kann über die Webseite des Herstellers bestellt werden. Der Kassettenrekorder kostet 688 Hongkong-Dollar, was umgerechnet 80 Euro sind. Das Gerät ist in Weiß, Rosa oder Blau erhältlich.

Fazit

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Der It's OK von Nimn ist ein durchweg schlechtes Kassettenabspielgerät: Der Klang abgespielter Musikkassetten ist schlecht, zudem ist die Verarbeitungsqualität mangelhaft. Dem Player mangelt es an jedweden Komfortfunktionen, selbst bereits in den 1980ern selbstverständliche Optionen wie Stereoklang fehlen.

Auch die Aufnahmefunktion ist völlig unbrauchbar, da der Motor des Players so laut ist, dass wir auf den Aufnahmen unsere Stimmen kaum noch hören können. Eine Möglichkeit, die Aufnahmelautstärke einzupegeln, fehlt ebenfalls.

Gut umgesetzt hat Ninm die Bluetooth-Funktion, die bei uns zuverlässig Kopfhörer und Lautsprecher findet. Angesichts der allgemein schlechten Klangqualität bringt uns das aber nicht viel, da sich auch mit drahtlosen Kopfhörern kein Hörgenuss einstellen mag.

  • Der It's OK von Nimn in der Mitte, eingerahmt von unseren beiden Vergleichsgeräten von Aiwa (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der It's OK verwendet ein Laufwerk von Tanashin, das Audiosignale nur in Mono wiedergeben kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kassettenplayer ist aus billigem Kunststoff hergestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch das Lautstärkerädchen fühlt sich billig an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der It's OK hat einen eingebauten Bluetooth-Transmitter, der gut funktioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Clip auf der Rückseite lässt sich der Player an einem Gürtel befestigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Klappe des Kassettenspielers lässt sich nur manuell öffnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Betrieben wird der It's OK mit zwei AA-Batterien. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Mono-Tonkopf des It's OK (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der It's OK ist wesentlich klobiger als portable Kassettenspieler aus den 1990er Jahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als bessere Alternativen haben wir zwei Geräte von Aiwa herausgesucht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der PS787 links im Bild und der EX200 MkII rechts im Bild haben einen wesentlich besseren Klang, Dolby-Rauschunterdrückung und zahlreiche Komfortfunktionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der aufgeklappte It's OK (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tasten des It's OK fühlen sich billig an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der It's OK hat einen eingebauten Bluetooth-Transmitter, der gut funktioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf uns wirkt der It's OK wie ein Produkt, mit dem der Hersteller den aktuellen Retro-Hype um Kassetten aufgreifen und zu Geld machen will. Wir können nicht erkennen, dass in die Entwicklung des Players Liebe gesteckt wurde, stattdessen macht das Produkt auf uns den Eindruck eines zusammengeklatschten Billigprodukts.

Den Preis von 80 Euro ist der It's OK auf keinen Fall wert, nicht einmal die Hälfte. Das Geld sollten Interessenten lieber in einen gebrauchten Kassettenspieler aus den 1990ern investieren: Unsere beiden Beispielexemplare bieten einen wesentlich besseren Klang, eine deutlich hochwertigere Verarbeitung sowie zahlreiche Komfortfunktionen. Auf Bluetooth müssen Käufer dann zwar verzichten, das wird durch das bessere Nutzungserlebnis aber absolut wettgemacht.

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mainframe 06. Jan 2020

Naja retro ist schon irgendwie cool... Ich hab mir vor ein paar Monaten wieder einen...

Dakkaron 25. Dez 2019

Der übliche chinesische Müll wie annähernd alle Elektronik die du besitzt?

Dakkaron 25. Dez 2019

Ich seh aber genau das Gleiche auch in die andere Richtung. Eine RGB-LED gibt es z.B...

Vögelchen 25. Dez 2019

Und nicht nur wegen ein paar Gimmicks, wie der Vorposter meinte, sondern wegen massiv...

fgordon 25. Dez 2019

Etwas OT sorry x) - Die alte Musik gibt es aber glaub nur BIS Folge 40 oder?


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