Bluetooth-Hörstöpsel: Microsoft plant Airpods-Konkurrenz mit Geräuschunterdrückung

Ein Bluetooth-Hörstöpsel mit gut arbeitender Geräuschunterdrückung fehlt dem Markt bisher. An einer solcher Airpods-Alternative soll Microsoft arbeiten. Der True Wireless In-Ear könnte dieses Jahr erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft plant eigene Bluetooth-Hörstöpsel.
Microsoft plant eigene Bluetooth-Hörstöpsel. (Bild: Sam Yeh/AFP/Getty Images)

Microsoft arbeitet derzeit an eigenen Bluetooth-Hörstöpseln, die als Surface Buds auf den Markt kommen könnten. Das berichtet Thurrott mit Verweis auf vertrauliche Quellen bei Microsoft. Damit will Microsoft den Markt der True Wireless In-Ears betreten, um nach dem Surface Headphones auch in diesem Segment aktiv zu sein.

Stellenmarkt
  1. Technikkoordinator/in Datenaustausch (w/m/d)
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. Projektleiter*in Digitalisierung
    Universitätsstadt MARBURG, Marburg
Detailsuche

Bislang liegen nur wenige technische Daten zu Microsofts geplanten Bluetooth-Hörstöpseln vor, die eine Konkurrenz zu Apples Airpods wären, die gerade leicht überarbeitet in Form der Airpods 2 erschienen sind. Dem Vernehmen nach sollen die Surface Buds mit Microsofts digitalem Assistenen Cortana verwendet werden können. Das dürfte für die wenigsten Kunden einen Kaufgrund darstellen, schließlich wirkt Microsofts eigener digitaler Assistent abgeschlagen gegen die Konkurrenz von Amazons Alexa, Google Assistant und Apples Siri.

Spannender könnte eine Funktion zur Geräuschunterdrückung sein, die in den Surface Buds eingebaut sein soll. Die Quelle nennt allerdings lediglich Geräuschunterdrückung. Das könnte bedeuten, dass die Microsoft-Stöpsel nur Aufsätze nutz, die Außengeräusche möglichst gut fernhalten sollen. Leistungsfähiger ist ein gutes System mit Active Noise Cancellation (ANC). Bisher bietet der Markt für Bluetooth-Hörstöpsel kein solches Gerät, das entsprechend gute Ergebnisse liefert.

Ein Bluetooth-Hörstöpsel mit gutem ANC fehlt

Golem.de testete im vergangenen Jahr unter anderem Sonys Bluetooth-Hörstöpsel WF-1000X, der ebenfalls ANC-Technik nutzen soll. Allerdings war davon im Test nichts zu bemerken. Außengeräusche waren mit und ohne eingeschaltetem ANC gleichermaßen zu hören. Falls Microsoft also mit den Surface Buds Bluetooth-Hörstöpsel auf den Markt bringt, die einen ähnlich leistungsfähigen ANC bieten wie in Sonys WH-1000XM3 oder Boses Quiet Comfort 35 II wäre das ein spannendes Produkt. Mit dem Surface Headphones stieg Microsoft kürzlich in den Markt der ANC-Kopfhörer ein.

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. Januar 2022, Virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Quelle von Thurrott weiß derzeit nur, dass die Surface Buds irgendwann dieses Jahr erscheinen könnten. Zu welchem Preis Microsofts Bluetooth-Hörstöpsel auf den Markt kommen sollen, ist noch offen. Falls es wie bei den Surface Headphones läuft, müssen sich Kunden in Deutschland länger gedulden. Die Surface Headphones kamen fünf Monate nach dem US-Marktstart nach Deutschland und sind hierzulande seit März 2019 verfügbar.

Kürzlich war bekannt geworden, dass auch Amazon an Bluetooth-Hörstöpseln arbeitet. Die ersten Amazon-Hörstöpsel sollen im zweiten Halbjahr 2019 auf den Markt kommen und dabei mit Amazons digitalem Assistenten Alexa arbeiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Streaming: Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung
    Streaming
    Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung

    Die Steuerung von Youtube auf einem Chromecast soll mit einer neuen Funktion deutlich komfortabler werden.

  2. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

  3. Google: Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones
    Google
    Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones

    Wer Google Assistant am Kopfhörer benutzen will, ist künftig auf ein Android-Gerät angewiesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /