Bluetooth-Hörstöpsel: Apples neue Airpods reagieren auf Hey Siri

Apple hat die lang erwartete zweite Generation der Airpods vorgestellt. Das immer wieder grundlegend überarbeitete Modell lässt aber weiter auf sich warten. Es sind die ersten Bluetooth-Hörstöpsel, die nur auf Zuruf mit einem digitalen Assistenten verwendet werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neuen Airpods
Die neuen Airpods (Bild: Apple)

Die zweite Generation der Airpods ist nur eine leichte Überarbeitung im Vergleich zum Vorgängermodell. Die Neuvorstellung hat einen neuen Steuerchip bekommen und kann wahlweise mit einem Ladeetui erworben werden, das sich drahtlos aufladen lässt. Bereits im Dezember 2018 hatte sich abgezeichnet, dass Apple zunächst nur leicht überarbeitete Modelle auf den Markt bringen wird. Größere Änderungen wird es demnach erst im kommenden Jahr geben.

Stellenmarkt
  1. IT Manager / Digitalisierungsarchitekt (m/w/d)
    Siedlungswerk GmbH, Stuttgart
  2. Fachinformatiker (m/w/d) im Kundenservice
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), verschiedene Standorte
Detailsuche

Die Airpods gehören zur Kategorie der drahtlosen Bluetooth-Hörstöpsel alias True Wireless In-Ears. Das bedeutet, dass sie keinerlei Kabel haben. Zur Aufbewahrung und zum ständigen Laden werden die Stöpsel in einem Ladeetui abgelegt. Nur darüber lassen sich die Stöpsel laden.

Die zweite Generation der Airpods sind die ersten Bluetooth-Hörstöpsel, die sich auf Zuruf mit einem digitalen Assistenten nutzen lassen. Mit dem Zuruf "Hey Siri" kann die Lautstärke angepasst werden oder ein Lied vor- oder zurückgesprungen werden. Ob auch andere digitale Assistenten wie Google Assistant auf Zuruf verwendet werden können, ist nicht bekannt. Bisher hat Jabra zwar als erster Hersteller einen Kopfhörer angekündigt, der digitale Assistenten auf Zuruf nutzen kann. Der betreffende Kopfhörer Elite 85h soll aber erst im Mai 2019 erscheinen.

  • Die neuen Airpods (Bild: Apple)
  • Die neuen Airpods (Bild: Apple)
  • Die neuen Airpods (Bild: Apple)
Die neuen Airpods (Bild: Apple)

Die Grundbedienung der Airpods ist wie beim Modell der ersten Generation: Es gibt nur einen Sensorbereich, der mittels Doppeltippen Befehle entgegennimmt. Die Konfiguration der Befehle ist beim alten Modell nur mit Apple-Geräten möglich. Auf Android-Geräten erlaubt Apple keinerlei Konfiguration. Bei den Airpods der ersten Generation lässt sich die Lautstärke nicht mittels Fingerberührung anpassen, das ist wohl auch beim neuen Modell so.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    , Virtuell
Weitere IT-Trainings

Apple gibt für die neuen Geräte wieder eine Akkulaufzeit von fünf Stunden an. Das alte Modell schaffte immer nur vier Stunden und das auch nur bei Einsatz eines iPhones. Mit einem Android-Gerät verkürzte sich die Akkulaufzeit nochmals auf 3,5 Stunden. Mit dem Ladeetui sollen sich die Airpods fast fünfmal aufladen lassen. Zudem verspricht Apple einen Schnellladebetrieb. Wenn die Airpods-Akkus leer sind, sollen 15 Minuten Ladezeit für drei Stunden Nutzung ausreichen.

Airpods gibt es in zwei Varianten

Den Modellen der zweiten Generation liegt standardmäßig erneut ein Ladeetui bei, das kein drahtloses Laden unterstützt. Zudem kann der Käufer die Apple-Hörstöpsel gegen einen Aufpreis von 50 Euro auch mit einem Ladeetui erwerben, das sich drahtlos mittels Qi-kompatiblem Ladegerät laden lässt. Dieses Drahtlos-Ladeetui kann auch einzeln erworben werden, kostet dann aber fast doppelt so viel. Dieses Etui soll dann kompatibel zu den Airpods der ersten Generation sein.

Die Airpods unterstützen weiterhin keine Möglichkeit, die Hörstöpsel parallel mit zwei Bluetooth-Geräten zu verbinden. Aber Apple verspricht, dass der Aufbau einer Bluetooth-Verbindung schneller als bisher funktionieren soll. Das Unternehmen machte keine Angaben dazu, welchen Bluetooth-Standard die neuen Airpods unterstützen.

Apple verkauft die Airpods mit zwei verschiedenen Ladeetuis. Wer die neuen Airpods jetzt bestellt, bekommt sie kommende Woche geliefert. Das Modell mit Ladeetui ohne kabellose Lademöglichkeit gibt es wieder für 180 Euro - also zum Preis der ersten Generation. Die Airpods mit Ladeetui, das sich kabellos laden lässt, kosten 230 Euro. Zudem wird das Ladeetui mit drahtloser Lademöglichkeit auch einzeln angeboten, es kostet 90 Euro und kann auch mit den Airpods der ersten Generation verwendet werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed

Mehr dazu:



crazypsycho 29. Mär 2019

Braucht er nicht. Schon wegen des Gewichts würden die ja direkt aus den Ohren fallen...

Anonymer Nutzer 23. Mär 2019

Werbung bitte kennzeichnen. Es wird direkt auf die Herstellerseite samt Kaufen-Button...

aetzchen 22. Mär 2019

Naturlich existiert ein Unterschied. Nur kein Unterschied der es Wert ist 140 Euro mehr...

Eligos 21. Mär 2019

Hi Golem Redaktion. SORRY ABER: Was ist bitte schön mit den https://crazybaby.com/air...

Flyns 21. Mär 2019

Mach mal, wird nur nicht viel passieren. Siri wird auf die Stimme des Eigentümers...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /