Bluetooth-Hörstöpsel: Apple plant neue Airpods ganz ohne Stiel

Apple will sich bei künftigen Bluetooth-Hörstöpseln vom typischen Airpods-Design mit dem aus dem Ohr ragenden Stift verabschieden.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple plant viele Neuerungen bei den kommenden Airpods.
Apple plant viele Neuerungen bei den kommenden Airpods. (Bild: Aly Song/Reuters)

Es wäre eine Zäsur bei Apple: Der iPhone-Hersteller will 2021 überarbeitete Airpods auf den Markt bringen, die ganz auf den typischen Stiel verzichten, der aus dem Ohr ragt. Das berichtet Bloomberg mit Verweis auf anonyme Quellen bei Apple, die mit den Plänen im Bereich Audio-Produkte vertraut sind. Zudem gibt es Überlegungen, nächstes Jahr ein weiteres Homepod-Modell auf den Markt bringen zu wollen - diese Pläne könnten aber auch noch verworfen werden.

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Bei den geplanten Airpods der dritten Generation soll es keinen Stift mehr geben, der aus dem Ohr herausragt. Wie bei konkurrierenden Bluetooth-Hörstöpseln respektive True Wireless In-Ears anderer Hersteller ist auch bei Apple ein Design geplant, bei dem die Hörstöpsel möglichst kompakt sind und so komplett im Ohr sitzen würden. Wie bei den Airpods Pro sind entsprechende Aufsätze vorhanden, die einen sicheren Halt im Ohr liefern sollen.

Die bisherigen Airpods werden quasi mehr ins Ohr gehängt und können abhängig von der Ohrform auch mal leicht herausrutschen. Bei den Airpods Pro hat sich Apple erstmals bei einem Bluetooth-Hörstöpsel für entsprechende Aufsätze entschieden. Seinerzeit war Apple der erste Hersteller, der das Problem des Schritthalls anging und ein spezielles Belüftungssystem in die Airpods Pro einbaute.

Kommen neue Airpods mit Technik gegen Schritthall?

Als zweiter Hersteller wählte Google diesen Weg bei den Pixel Buds 2, verzichtete dabei jedoch auf Technik zur aktiven Geräuschunterdrückung. Das sorgte dafür, dass Außengeräusche den Musikgenuss erheblich stören. Mit den Elite 85t von Jabra gibt es weitere Bluetooth-Hörstöpsel, die das Problem des Schritthalls effektiv bekämpfen wollen.

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Derzeit ist unklar, ob Apple bei den geplanten Airpods der dritten Generation ebenfalls auf ein solches Belüftungssystem setzt. Klar ist hingegen bereits, dass die normalen Airpods weiterhin ohne Technik zur aktiven Geräuschunterdrückung ausgestattet sein werden. Im Unterschied zu den bisherigen Airpods soll das neue Modell eine verlängerte Akkulaufzeit erhalten. Nähere Details sind noch nicht bekannt. Apple will die Airpods der ersten Generation im ersten Halbjahr 2021 auf den Markt bringen.

Airpods Pro der zweiten Generation mit ANC-Technik

Active Noise Cancellation (ANC) zur aktiven Geräuschunterdrückung wird den Airpods Pro vorbehalten bleiben. Bei den Airpods Pro der zweiten Generation will Apple ebenfalls auf den aus dem Ohr ragenden Stift verzichten. Nach den Insider-Informationen bei Apple ist aber noch unklar, ob das auch umgesetzt wird.

Denn die Integration aller Technik aus den Airpods Pro in einen sehr kompakten Bluetooth-Hörstöpsel sei eine große Herausforderung für Apple. Andere Hersteller sind hier bereits deutlich weiter: So hat Jabra mit den Elite 85t sehr kompakte Bluetooth-Hörstöpsel im Sortiment, ohne auf ANC zu verzichten. Jedenfalls könnte es sein, dass die Airpods Pro der zweiten Generation am Ende doch wieder einen Stiel haben, der aus dem Ohr ragt. Apple will die Airpods Pro der zweiten Generation nächstes Jahr offiziell vorstellen, wann genau das passieren wird, ist nicht bekannt.

Die Airpods der ersten Generation kamen 2016 auf den Markt und im März 2019 erschien eine zweite Generation der Airpods mit vergleichsweise wenigen Änderungen. Seit Oktober 2019 sind die Airpods Pro auf dem Markt und sie haben den Markt für Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC-Funktion erst so richtig in Gang gesetzt. Seitdem haben etliche Hersteller vergleichbare Produkte ins Sortiment genommen.

Apple AirPods Pro mit MagSafe Ladecase (2021)

Neues Homepod-Modell angedacht

Zudem erwägt Apple ein neues Homepod-Modell, das preislich zwischen dem normalen Homepod und dem kommenden Homepod Mini angesiedelt sein soll. Aufgrund der gesenkten Mehrwersteuer kostet der Homepod bei Apple derzeit 320 Euro und der Homepod Mini wird im November 2020 zum Preis von knapp 100 Euro erscheinen. Ein Modell dazwischen würde dann um die 200 Euro kosten. Es soll bei der Größe und Klangqualität ebenfalls zwischen den beiden Lautsprechern einsortiert werden. Allerdings könnte es auch sein, dass ein solches Mittelklassemodell nie erscheint und stattdessen nur der Preis für den normalen Homepod gesenkt wird.

Apple plant Kopfhörer mit ANC-Technik

Apple plant weiterhin, einen Kopfhörer mit ANC-Technik auf den Markt bringen zu wollen. Bisher wurde dieser als Airpods Studio gehandelte Kopfhörer aber nicht offiziell angekündigt. Nach Bloomberg-Angaben sollte die Produktion vor einigen Wochen beginnen, wurde dann aber verschoben, weil es Probleme mit dem Kopfbügel gab. Einige Personen hatten den Kopfbügel als zu eng empfunden, daraufhin wurde daran noch etwas geändert. Es ist unklar, wann die Airpods Studio auf den Markt kommen.

Eine Apple-Sprecherin lehnte einen Kommentar zu den Angaben im Bloomberg-Bericht ab. Es ist bei Apple üblich, dass Kommentare zu nicht offiziell angekündigten Produkten nicht kommentiert werden.

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Trollversteher 28. Okt 2020

Ja, daran erinnern mich die Dinger auch immer, bin froh dass Apple bei den Ait Pod Pro...

Webcruise 27. Okt 2020

Deutsch?

Trollversteher 27. Okt 2020

Dafür bieten zB die Air Pod Pro nicht nur die Möglichkeit, ANC abzuschalten, sondern...

Trollversteher 27. Okt 2020

LOL, damit so ein In-Ear komplett im Ohr verschwindet, braucht es aber schon ordentliche...

Trollversteher 27. Okt 2020

Und was sagt uns nun in diesem konkreten Zusammenhang Deine Aussage, dass manche...



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