Bluetooth-Hörstöpsel: Amazon plant Airpods-Alternative mit Alexa

Amazon will in den Markt für Bluetooth-Hörstöpsel einsteigen. Noch in diesem Jahr soll eine Airpods-Alternative erscheinen. Die Amazon-Stöpsel werden dabei mit Alexa arbeiten, dem digitalen Assistenten des Online-Kaufhauses.

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Amazon plant eigene Bluetooth-Hörstöpsel.
Amazon plant eigene Bluetooth-Hörstöpsel. (Bild: Drew Angerer/Getty Images)

Amazon will im zweiten Halbjahr 2019 eigene Bluetooth-Hörstöpsel auf den Markt bringen, berichtet Bloomberg mit Verweis auf Personen, die mit den Plänen Amazons vertraut sind, aber aus Sorge vor Repressionen anonym bleiben wollen. Die Amazon-Stöpsel reihen sich in das Angebot vieler anderer vergleichbarer Geräte ein, die Alexa nutzen können, Amazons eigenen digitalen Assistenten. Unklar ist bisher, ob Alexa mit den Amazon-Stöpseln direkt auf Zuruf aktiviert werden kann.

Bei den meisten Bluetooth-Hörstöpseln ist der Aufruf eines digitalen Assistenten nach einem Knopfdruck möglich. Die neuen Airpods der zweiten Generation können Apples digitalen Assistenten Siri auf Zuruf verwenden. Wie die meisten Bluetooth-Hörstöpsel der Konkurrenz benötigen auch die geplanten Amazon-Stöpsel ein Smartphone oder etwas ähnliches als Zuspielgerät, um den dort eingerichteten digitalen Assistenten verwenden zu können.

Derzeit ist nicht bekannt, ob die Amazon-Stöpsel auch mit dem Google Assistant oder mit Apples Siri als digitale Assistenten verwendet werden können. Bei vielen Bluetooth-Hörstöpseln kann der Nutzer entscheiden, welchen er nutzen möchte.

Ladeetui ist mit dabei

Wie bei Bluetooth-Hörstöpseln üblich, gehört ein Ladeeui auch bei dem Amazon-Modell dazu. Die Stöpsel können in dem Etui deponiert werden, wenn sie nicht benötigt werden. Dabei werden ihre Akkus praktischerweise gleich aufgeladen.

Zur Akkulaufzeit liegen noch keine Angaben vor. Schwache Stöpsel schaffen nur etwas mehr als drei Stunden am Stück, die besseren liegen bei fünf Stunden. Eine positive Ausnahme sind die Mavin Air-X, die eine Laufzeit von acht Stunden am Stück erreichen.

Die Amazon-Stöpsel sollen sich mit Hilfe von Sensorfeldern an den Stöpseln steuern lassen. Aufgrund der kleinen Bauform der Geräte ist nicht viel Platz, so dass es bei vielen Befehlen pro Sensorfeld dazu führen kann, dass der gewünschte Befehl nicht korrekt erkannt wird. Die Stöpsel verhalten sich dann nicht immer so, wie es der Nutzer erwartet. Alternativ gibt es nur wenige Befehle pro Sensorfeld, was wiederum den Komfort verringert. Für welchen Weg sich Amazon hier entschieden hat, ist noch offen.

Zu welchem Preis Amazon seine ersten eigenen Bluetooth-Hörstöpsel auf den Markt bringen wird, ist ebenfalls noch offen. Amazon wollte die Angaben von Bloomberg nicht kommentieren.

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