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Bluetooth 5: Funktechnik sendet mehr Daten auch ohne Verbindungsaufbau

Die neue Spezifikation für den Bluetooth-Standard sieht eine größere Reichweite und eine höhere Geschwindigkeit vor. Außerdem sollen Beacons zukünftig mehr als nur ihre Kennung liefern.

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Logo des Gremiums (Bild: Bluetooth SIG)

Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat am 16. Juni ihre neue Spezifikation für den Industriestandard Bluetooth 5 angekündigt. Der Ankündigung zufolge soll die maximale Reichweite von Geräten mit Low-Energy-Bluetooth von bisher 50 Metern auf 200 Meter vervierfacht, die Geschwindigkeit der Datenübertragung teils verdoppelt werden. Ob diese Werte auch in der Praxis erreicht werden, dürfte allerdings von den Chip- und Geräteherstellern sowie dem Einsatzumfeld abhängig sein.

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Mit dem Zweck, Strom zu sparen, wird mit dem neuen Standard auch die Broadcasting-Fähigkeit verbessert, die keinen expliziten Verbindungsaufbau zwischen Bluetooth-Geräten erfordert. Die gesendeten Daten sind dabei für jedes empfangende Gerät sichtbar.

Bereits heute können Bluetooth-Geräte sogenannte Advertising-Pakete versenden, die eine vergleichbare Funktion erfüllen. Über diese kurze Botschaft können bluetoothfähige Geräte von anderen erfasst werden. Bislang enthält ein solches Paket maximal 31 Byte an Nutzdaten: üblicherweise die eindeutige Kennung des Gerätes und dessen Herstellers. Apple hat durch die Kombination aus dieser Kennung und der Signalstärke des Senders seine verbindungslose iBeacon-Technik entwickelt, mit der zum Beispiel Smartphones mit einer entsprechenden App relative Ortsbestimmungen vornehmen.

Bei Bluetooth 5 wird die Kapazität von Broadcast-Paketen um 800 Prozent erhöht, es stehen somit voraussichtlich 279 Byte für Nutzdaten zur Verfügung. So könnte zum Beispiel die gemessene Temperatur inklusive Einheitenangabe und Batterieladestand eines Bluetooth-fähigen Thermometers direkt über ein solches Broadcast-Paket übermittelt werden. Der normalerweise erforderliche stromintensive Aufbau einer Verbindung und der folgende Datenaustausch zwischen Bluetooth-Empfänger und -Sender entfallen. Klassische Bluetooth-Anwendungen wie die Audio-Übertragung profitieren nicht von diesen Neuerungen.

Die offizielle Einführung des Standards soll Ende 2016 oder Anfang 2017 erfolgen.

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kvoram 22. Jul 2016

Kleiner Tipp, die Abkürzung für Bluetooth Low Energy ist BLE. Wenn Leute sich eigene...

Lasse Bierstrom 19. Jun 2016

Eher die analoge Schaltung muss angepasst werden... Mit rechnen kann man nicht so viel...

Spaghetticode 17. Jun 2016

Wenn ich dem Kunden tracken wöllte, dann würde ich ihm ein gratis WLAN&#8220...


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