Von der Metergenauigkeit zur Zentimetergenauigkeit

Ohne Direction Finding liegt die Genauigkeit bei ein bis zehn Metern. Mit der neuen Technik wäre es möglich, dank Triangulation einen Schlüssel bis auf den Zentimeter genau aufzuspüren. Auch das Suchen von Gegenständen ohne Gebäudeinfrastruktur soll so genauer werden. Wenn etwa der Schlüssel mit Bluetooth-Anhänger in den Spalt einer Couch gefallen ist, dürfte die verbesserte Präzision auch Endkunden interessieren.

Mit dem zweiten System IPS wird Bluetooth hingegen zu einem Navigationssystem innerhalb von Gebäuden oder ähnlich anspruchsvollen Orten, bei denen Ortung per GPS, WLAN oder WWAN nicht oder nur schwer umsetzbar ist, zumal die Genauigkeit bei den anderen Funkdiensten im Indoor-Bereich ohnehin zu wünschen übrig lässt. Auch diese Systeme werden mit Direction Finding genauer. Ein großer Vorteil für Shoppingcenter und ähnliche Orte ist die Reduktion der notwendigen Bluetooth-Beacons.

Möglich wird das durch die Verwendung von Antennen-Arrays auf einer der Bluetooth-Kommunikationsseiten. Diese ermöglichen überhaupt erst die Richtungsbestimmung. Kleine Distanzunterschiede zwischen den Antennen werden dafür gemessen.

Damit die Hardware dies beherrscht, reicht eine reine Bluetooth-5.1-Unterstützung nicht aus. Laut Bluetooth SIG gibt es mehrere dafür relevante Bluetooth-Profile. Fehlen die Profile, bleibt es trotz neuer Hardware bei der gewohnten alten Genauigkeit im Meterbereich.

Bis die erste Hardware auf den Markt kommt, wird noch einige Zeit vergehen. Die SIG macht typischerweise keine Angaben, wann die Partner mit Geräten auf den Markt kommen.

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 Bluetooth 5.1 Direction Finding: Bluetooth bekommt eine Richtungssuche
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