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Bluesmart: Flugregulierungen machen Hersteller smarter Koffer insolvent

Bluesmart-Koffer haben GPS, ein elektronisches Schloss und einen großen Lithium-Akku - ein Bauteil, das dem Unternehmen zum Vehängnis wird. Es muss seinen Betrieb einstellen und ist daran zum Teil selbst schuld.

Artikel veröffentlicht am ,
Bluesmart-Koffer haben viele Funktionen.
Bluesmart-Koffer haben viele Funktionen. (Bild: Bluesmart)

Der Hersteller von smartem Reisegepäck Bluesmart hat sein Geschäft aufgegeben, nachdem die US-Firma etwa 2 Millionen US-Dollar an Crowdfunding-Kapital ansammeln konnte. Das berichtet die US-Zeitung Los Angeles Times. Daran ist das Unternehmen teilweise selbst schuld: Seit Januar 2018 verbieten Fluggesellschaften wie Delta Airlines, American Airlines und Alaska Airlines das Transportieren von Gepäck mit eingebauten und schwer entfernbaren Lithium-Akkus. Die Brandgefahr sei einfach zu hoch. Akkubetriebene Geräte dürfen weiterhin im Handgepäck oder an der Person selbst getragen werden.

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Das Problem ist, dass Bluesmart-Produkte ihre Akkus fest verbaut haben und diese sich nur mit dem Lösen von vier Schrauben herausnehmen lassen. Schon damals sagte der CEO des Unternehmens, Tomi Perucci, dem IT-Magazin The Verge: "Die neuen Regulierungen sind eine absolute Frechheit". Zu diesem Zeitpunkt wurden die Probleme, die das Unternehmen mit seinen Koffern haben würde, bereits vorhergesehen.

600 US-Dollar für App-Anbindung

Zum Zeitpunkt der Insovenzmeldung befinden sich wohl noch etwa 65.000 Koffer der Marke im Einsatz. Diese können auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo zum Preis ab 600 US-Dollar gekauft werden. Als smart bezeichnet der Hersteller seine Produkte, da sie mit Hilfe einer App über verschiedene Funktionen verfügen. Dazu zählen ein GPS-Modul für die Standortbestimmung des Koffers, ein elektronisches Schloss und eine eingebaute Waage, die das eingesteckte Gepäck wiegt. Der verbaute problematische Akku kann diverse Geräte aufladen und betreibt gleichzeitig den integrierten Steuerungscomputer.

Während der Akku-Bann in Frachträumen das Ende für Bluesmart bedeutet, heißt das nicht, dass es keine Koffer dieser Art mehr geben wird, solange die Akkus schnell herausnehmbar und im Handgepäck verstaubar sind.

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/mecki78 09. Mai 2018

Gedacht ist das, dass du halt immer eine Powerbank parat hast, während du unterwegs...

/mecki78 09. Mai 2018

Das sind aber auch spezial Akkus. Das sind "NiMH-Akkumulator mit geringer...

maxule 08. Mai 2018

Jetzt ist sie umsonst. Und die Ausgabe für den Koffer vergeblich...

berritorre 07. Mai 2018

Offensichtlich nicht... ;-) OK, das ist dann aber nicht 4-5000 Euro für 1 Zelt, sondern...

berritorre 07. Mai 2018

Eben. Wenn er bei mir daheim in der Abstellkammer steht und ich ihn nicht sofort finde...


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