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Blue Screen of Death: Bug lässt Windows nach Verbindung mit Internet abstürzen

Schuld an dem Problem ist wohl ein recht wichtiger Task in Windows 11 – der Secure-Boot-Updater.
/ Oliver Nickel
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Ein Bug im Secure-Boot-Updater führt zu Problemen bei Windows 11. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Ein Bug im Secure-Boot-Updater führt zu Problemen bei Windows 11. Bild: Oliver Nickel/Golem

Windows-User haben ein sonderbares Verhalten des Betriebssystems beobachtet. Offenbar stürzt das System in den letzten Monaten oft einfach ab oder hängt sich auf, wenn der PC mit dem Internet verbunden ist. Das berichtet das Magazin Neowin(öffnet im neuen Fenster). Nach diversen Untersuchungen(öffnet im neuen Fenster) konnte wohl auch ein Grund dafür gefunden werden. Offenbar hängt der Bug mit dem Secure-Boot-Feature in Windows 11 zusammen.

Konkret stürzt der Dienst Secure Boot Update Sheduled Task einige Minuten nach dem Start ab und führt auch zu einem kompletten Ausfall des Systems. Wie der Name verrät, sucht der Dienst nach Updates aus dem Internet, um Secure Boot auf dem aktuellen Stand zu halten. Die Suche wird immer dann angestoßen, wenn sich Geräte mit dem Internet verbinden. Dabei kann es zu den Abstürzen kommen.

Internet an, Computer aus?

Aus diesem Grund konnten viele User den Bug auch nicht beobachten, wenn ihre Maschine offline war. Deshalb wurden die Abstürze und Aufhänger mit der Internetverbindung in Zusammenhang(öffnet im neuen Fenster) gebracht. Ein Nutzer auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) hat etwa einen Workaround gefunden, indem der PC vor dem Systemstart vom Netzwerk getrennt, hochgefahren und anschließend wieder angeschlossen wird.

Seit mehreren Monaten führt Microsoft diverse Updates im Zusammenhang mit Secure Boot durch. Vor allem werden neue Secure-Boot-Zertifikate verteilt, um Maschinen weiterhin vor Angriffen durch Bootkits und Rootkits zu schützen. Ob der Bug damit zusammenhängt, ist nicht klar. Offenbar wurde er aber bei einem März-Update temporär behoben, bis er bei einem späteren Patch wieder auftauchte. Bisher gibt es noch keine offizielle Stellungnahme seitens Microsoft.

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