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Blue Byte: Anno Online geht offline

Ende Januar 2018 wird das Free-to-Play-Strategiespiel Anno Online abgeschaltet. Bis dahin können Spieler ihre ingame verdienten Gelder oder Restguthaben noch ausgeben. Nach dem Aus bleibt nur noch ein Browsergame aus dem Portfolio von Entwickler Blue Byte im Netz.

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Anno Online wird Ende Januar 2018 abgeschaltet.
Anno Online wird Ende Januar 2018 abgeschaltet. (Bild: Blue Byte)

Das zu Ubisoft gehörende Entwicklerstudio Blue Byte kündigt für den 31. Januar 2018 das Aus für Anno Online an. Ganz überraschend kommt der Schritt nicht: Seit Oktober 2016 befindet sich das Free-to-Play-Aufbauspiel offiziell im "Wartungsmodus" - seitdem gab es keine neuen Inhalte und keine saisonalen Events mehr.

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Gründe für die Schließung nennt der Anbieter in einer ausführlichen Mitteilung an die Community nicht. Eine Ursache dürfte der zunehmende Fokus auf Anno 1800 sein. Das Strategiespiel entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Community und soll Ende 2018 auf den Markt kommen. Außerdem konzentriert sich Blue Byte zunehmend auf die Beteiligung an Großproduktionen mit anderen Teams von Ubisoft: Derzeit arbeitet das Studio etwa mit an Far Cry 5.

Bereits vor einiger Zeit hatte Blue Byte andere Free-to-Play-Titel wie Silent Hunter Online und Panzer General Online abgestellt. Das einzige noch verbliebene Browsergame ist somit Die Siedler Online, das immer noch eine treue Fangemeinde zu versammeln scheint und weiter mit Updates versorgt wird.

Spieler von Anno Online können ihre restlichen Guthaben an Rubinen, kaiserlichen Belobigungen und Dukaten weiterhin für Zusatzinhalte ausgeben. Der Store, in dem man diese Zahlungsmittel für echtes Geld kaufen konnte, ist aber ab sofort geschlossen. Rückerstattungen soll es ausdrücklich nicht geben, auch die Übertragung von Credits in andere Titel ist nicht vorgesehen.

Anno Online wurde im Februar 2013 eröffnet. Es orientiert sich inhaltlich und bei der Grafik an Anno 1602, bietet also eine relativ klassische, mittelalterlich anmutende Welt. In der Community genießt der Titel dank seiner Detailverliebtheit, des gelungenen Gameplays und der stimmigen Atmosphäre einen guten Ruf. Wer seine Welten einigermaßen zügig aus dem Boden stampfen will, kommt zur Beschleunigung aber bislang kaum um den Einsatz echter Euro aus.



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cien 02. Dez 2017

auf https://gamessphere.de/games/anno-online stehen ganz unten "ÄHNLICHE SPIELE" oder...

jose.ramirez 01. Dez 2017

Anscheinend weisst Du nicht einmal wer Stallman ist und was er Postuliert.

Muhaha 01. Dez 2017

Bei diesen Ingame-Monetarisierung geht es aber nicht um das betriebswirtschaftlich...

ThommyWausE 01. Dez 2017

Außer ein paar Ranglisten bei Saisonevents war gerade AO für mich ein Beispiel dafür...

AllDayPiano 30. Nov 2017

Weg mit dem scheiß! Die Spiele wurden gemacht, um dummen Geld aus der Tasche zu ziehen...


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