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Blu-ray: Ultraviolet wird am 31. Juli eingestellt

Wer Ultraviolet ab dem 1. August 2019 weiterhin nutzen will, muss sich beeilen. Am 31. Juli 2019 wird die Ultraviolet -Plattform eingestellt. Kunden sollen zwar weiter Zugriff auf Inhalte haben, es könnte aber auch anders kommen.
/ Ingo Pakalski
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Die Ultraviolet-Plattform macht dicht. (Bild: Carlos Alvarez/Getty Images)
Die Ultraviolet-Plattform macht dicht. Bild: Carlos Alvarez/Getty Images

Am 31. Juli 2019 wird die bisherige Ultraviolet-Plattform eingestellt. Wer darüber bisher Inhalte genutzt hat, sollte sich beeilen, diese noch zu retten. Dafür müssen Inhalte der eigenen Ultraviolet-Bibliothek mit anderen Anbietern verknüpft werden. Allerdings ist das nach Angaben des Ultraviolet-Zusammenschlusses weiterhin keine Garantie für einen reibungslosen Zugriff auf alle Inhalte.

Seit Anfang des Jahres ist bekannt, dass die Ultraviolet-Plattform am 31. Juli 2019 geschlossen wird . Das kündigte der Betreiber Digital Entertainment Content Ecosystem (DECE) damals an. Das DECE ist ein Zusammenschluss verschiedener Filmstudios, um Käufern einer Blu-ray die Möglichkeit zu geben, den Inhalt auch digital über die Ultraviolet-Plattform anzuschauen. Dazu liegen einer Blu-ray entsprechende Codes zum Einlösen bei.

Betroffenen Nutzern wird empfohlen, die Inhalte der eigenen Ultraviolet-Bibliothek mit anderen Anbietern zu verknüpfen. In Deutschland ist das nur Videociety, Anfang des Jahres waren auch noch Sony Pictures in der entsprechenden Liste(öffnet im neuen Fenster) vertreten. Flixster wird weiterhin aufgeführt, allerdings wird auch Flixster am 31. Juli 2019 eingestellt, sodass ein Wechsel auf diese Plattform keine Lösung ist.

Kunden sollen eigene Filme und Fernsehserien "mehrheitlich bei zuvor verlinkten Anbietern" abrufen können. Dadurch soll der Zugriff auf die eigene Bibliothek maximiert und "potenzielle Störungen" sollen vermieden werden. Das bedeutet aber, dass es auch Inhalte geben kann, auf die ab dem 1. August 2019 nicht mehr zugegriffen werden kann. Das Ultraviolet-Konsortium selbst geht davon aus, dass es in den meisten Fällen "keine nennenswerten Auswirkungen geben" werde.

Kunden sollen nach Schließung der Ultraviolet-Plattform weiterhin "Online-Einkäufe tätigen und Codes einlösen" können. Allerdings werden die betreffenden Inhalte dann nur über den jeweiligen Anbieter erhältlich sein. Sie werden nicht mehr zur eigenen Ultraviolet-Bibliothek hinzugefügt.


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