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Langfristiges Blogverzeichnis für deutsche Blogger

Hammer hat die Idee einer besser funktionierenden Blogosphäre in Deutschland weitergesponnen: "Ich hätte nicht erwartet, dass es ein so großes Interesse gibt. Von den Reaktionen und der Dynamik der ersten Tage war ich so überwältigt, dass ich Blognetz.com gestartet habe, um das Ganze langfristiger anzulegen", erklärt er. Blognetz ist ein Blogverzeichnis, das Hammer als qualitativ sehr hochwertig ansieht, da Spammer bisher gut unter Kontrolle gehalten werden könnten.

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Nach der Verknüpfung mit Facebook, bei der er unter anderem seine Freundesliste freigeben muss, hat der Blogger ein eigenes Blognetz-Profil, in das er die Social-Media-Links eintragen kann. Zudem kann er sein(e) Blog(s) einreichen, einer Kategorie zuordnen, den RSS-Feed angeben und eine Beschreibung hinzufügen. Daraus wird dann ein Blogverzeichnis, das aktuell knapp 1.500 Blogs von über 1.200 Bloggern zählt. Die Visualisierung der Netzwerke habe in den vergangenen zwei Wochen über 20.000 Besucher angelockt, erzählt Hammer - beim österreichischen Pendant seien es "ein paar Tausend" gewesen.

Problematisch wird es bei der Erstellung der Verbindungen untereinander. Da greifen Hammer und Martin Stücklschwaiger von Die Socialisten auf eine eigene Facebook-App zurück. Wer aber wie etwa Sabine Sternberg Facebook nur privat nutzt, möchte seine Freundesliste nicht öffentlich zugänglich machen und kann demnach auch nicht gelistet werden. Weitere Integrationen, beispielsweise von Google+ und Twitter, seien aber geplant, so Hammer.

Keine Finanzierung geplant

Er musste sich inzwischen aus zeitlichen Gründen für die nächsten Wochen von Work.io zurückziehen, um sich voll auf das Blognetz zu konzentrieren. "Ideen gibt es viele, aber wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht übernehmen", sagt er. Es seien viele Features und tiefergehende Datenerfassungen geplant, doch gehe das Projekt schon deutlich in den zeitlichen Aufwand.

Stücklschwaiger werde von Die Socialisten für die Arbeit entlohnt, Hammer selbst habe allerdings noch keine Finanzierung für Blognetz geplant. "Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich es monetarisieren möchte. Möglichkeiten gibt es viele, aber da muss man schauen, wie es für alle passt. Oder ob es als gemeinnütziges Projekt existieren soll", erklärt er.

Man hat das Gefühl, dass dem Beispiel #Blognetz weitere Projekte folgen werden. So hat etwa Friederike Schmidt eine Gruppe für deutschsprachige Tumblr-Blogs erstellt, die zwar mit 70 Mitgliedern noch Potenzial nach oben hat. Wenigstens bewegt sich aber endlich etwas. Wie sagte Sascha Lobo auf seinem Re:publica-Vortrag noch gleich? "Machen!"

Neuer Schwung in der Blogosphäre

Und gemacht wird aktuell vieles. Den Austausch über die Facebook-Gruppe sollte kein Blogger verpassen, ebenso wenig wie die Möglichkeiten, sich in ein aufgeräumtes Blogverzeichnis einzutragen und sein Netzwerk zu visualisieren. Letztlich ist die einzige Hürde bisher die Facebook-Integration. Sobald Twitter und Google+ verfügbar sind, dürfte auch das kein Problem mehr sein.

Vielleicht kommt durch das Blognetz endlich neuer Schwung in die Blogosphäre. Was früher einmal die Blogrolls waren, die leider auch immer seltener werden, das sind heute neue Ideen, die wir gemeinsam im Verbund entwickeln und umsetzen sollten. Eine funktionierende Blogosphäre hat viele Vorteile. Nutzen wir sie!

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf Netzpiloten.de.

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 #Blognetz: Deutsche Blogger, vereinigt euch
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fratze123 15. Mai 2013

Blogs werden meiner Meinung nach grundsätzlich überbewertet. Wirklich brauchbare gibt es...

jejo 15. Mai 2013

Meinst Du den zwischenzeitlich Staatenlosen, der dann eingebürgert wurde? Den würde ich...


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