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Gute Krypto-Games brauchen bessere Technik

Die heutige Blockchain-Architektur sei für bestimmte Spiele nur bedingt geeignet, schreibt der Entwickler Kai Sedgwick auf Bitcoin.com: "Mit den derzeitigen Problemen bei der Blockchain-Skalierbarkeit wären actionreiche Games, die NFTs enthalten, zu teuer für die User - und auch zu umständlich, weil die Transaktionen vergleichsweise lange Bestätigungszeiten haben." Auch Stefan Beyer, Entwickler des Spiels Cryptofights, räumt Schwierigkeiten bei der Umsetzung ein. "Warum ist Krypto-Gaming bis jetzt noch nicht richtig durchgestartet?", fragt er rhetorisch. Und antwortet: "Ganz einfach: Weil es schwierig ist, ein spannendes Spiel auf Basis heutiger Blockchain-Technologie zu implementieren."

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Beyer nennt drei Haupthindernisse: erstens die mangelnde Transaktionsgeschwindigkeit der Blockchain. Zweitens die fehlende Entropie, also die Möglichkeit, für Spiele nötige Zufallszahlen zu generieren. Und drittens die Ausführungskosten sämtlicher Transaktionen, die von den Spielern mitgetragen werden müssen. Allerdings macht Beyer in seinem Beitrag auf Hackernoon auch ganz konkrete Vorschläge, wie sich diese technischen Hürden umschiffen lassen - etwa durch asynchrones Arbeiten und eine Minimierung der Transaktionen pro Spielaktion.

Krypto-Games müssten spannender werden, um sich durchzusetzen, schreibt Sedgwick: "Wenn NFTs einen nachhaltigen Wert besitzen und mehr User anlocken wollen, müssen sie ein grundlegender Bestandteil des Gameplays werden." Sedgwick beobachtet, dass die Nutzeraktivität in Cryptokitties deutlich nachgelassen hat. Auch Spiele wie Decentraland, Cryptopunks, Etherbots und Ethermoon dümpelten vor sich hin.

https://www.youtube.com/watch?v=ywvTIM_eOVI

Technische Hindernisse, spielerische Eintönigkeit: Die Befürworter des Krypto-Gamings ficht das alles nicht an. "Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass heute jeder Mobile Games spielen würde?", fragt Shirley Lin Golem.de. "Genauso werden die technischen Herausforderungen beim Blockchain-Gaming gelöst werden. Daran arbeiten viele schlaue Leute in der ganzen Welt." Lin ist Mitbegründerin und Chief Business Developer von DOGI (Discovery Of Game Innovations). Die Blockchain-basierte Crowdfunding-Plattform aus Kalifornien hilft Gründern, in der Frühphase an Spieler und finanzielle Mittel zu kommen.

Ende August veranstaltete DOGI in Berlin eine Blockchain Game Pitch Night, bei der Startups ihre Geschäftsideen vorstellen konnten. Mit dabei: die Firma Axie Infinity, deren gleichnamiges Spiel auf Ethereum basiert und die Cryptokitties-Erfolgsformel erweitert. Spieler können ihre Monsterchen unter anderem füttern und in Arenen gegeneinander kämpfen lassen. Axie Infinity ist auch eines der Krypto-Games, die Blockchaingamer.biz als besonders erfolgversprechend auflistet.

Stichwort Erfolg: Tatsächlich scheinen Krypto-Gaming-Projekte deutlich seltener zu scheitern als das durchschnittliche Blockchain-Projekt. Die Nachrichtenseite Bitcoin.com hat Zahlen von Tokendata.io analysiert: 46 Prozent der 902 Projekte, die 2017 ihr Initial Coin Offering (ICO) hatten, konnten kein finales Produkt präsentieren - viele von ihnen sind seitdem einfach von der Bildfläche verschwunden.

Dagegen sind nur vier von 41 Projekten mit Games-Bezug gescheitert: eine Erfolgsquote von 91 Prozent. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass sich viele dieser Krypto-Games noch in der Entwicklung befänden. "Nichtsdestotrotz scheint das Interesse an Videospiel-Projekten in der Cryptocurrency-Community groß zu sein", schreibt gamesindustry.biz.

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 Blockchain in Games: Jenseits der KryptokatzenGekommen, um zu bleiben 
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shokked 10. Okt 2018

C-C-C-COMBOBREAKER!

neokawasaki 02. Okt 2018

Zeigt ganz gut die Möglichkeiten auf, aber wird die notorischen Nörgler und...

neokawasaki 02. Okt 2018

Nur solange er nicht gehackt ist und die Leute dem Serverbesitzer trauen, denn der hat...

Salzbretzel 01. Okt 2018

Die Zukunft für vieles. Aber viele Ansätze im DotCom Börsenfieber hatten die...


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