Blizzard: Zukunft von Diablo gesucht
Josh Mosqueira hat seinen Posten als Game Director von Diablo 3 bei Blizzard verlassen – damit ist einer der prestigeträchtigsten Jobs in der Spielebranche wieder frei. Mosqueira war Mitte 2013 dem umstrittenen Jay Wilson nachgefolgt, der von Fans immer wieder kritisiert wurde – wegen der ihrer Meinung nach zu bunten Grafik des Action-Rollenspiels, aber auch wegen Funktionen wie dem umstrittenen Echtgeld-Auktionshaus. Letzteres wurde von Mosqueira wieder gestrichen.

Blizzard sucht per Stellenanzeige einen Nachfolger(öffnet im neuen Fenster), der die "Diablo-Serie in die Zukunft" führen soll. Konkreter wird das Studio nicht, allerdings häufen sich damit die Hinweise auf eine echte Fortsetzung, über die es schon länger Gerüchte gibt. Schon im Frühjahr hatte Blizzard nach Entwicklern für Diablo gesucht. Nun sind neben der Stelle des Game Director noch weitere Angebote online gegangen.
Fans hoffen auf eine Ankündigung während der Gamescom. Immerhin wurde die bislang einzige Dialbo-3-Erweiterung Reaper of Souls im Jahr 2013 auf der Kölner Messe vorgestellt. Alternativ könnte Blizzard einen neuen Titel aber auch auf seiner Hausmesse Blizzcon Anfang November 2016 enthüllen.

Kapazitäten für ein neues Spiel dürften bei Blizzard vorhanden sein. Das einzige momentan offene Projekt ist Legion, die für Ende August 2016 angekündigte sechste Erweiterung für World of Warcraft.
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