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Blizzard: World of Warcraft und die Marken

Mit Ingame-Gold statt mit Euro können Spieler künftig ihr Abo von World of Warcraft über eine "WoW-Marke" bezahlen. Blizzard hat weitere Details zu dem System vorgestellt.
/ Peter Steinlechner
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Marke von World of Warcraft (Bild: Blizzard)
Marke von World of Warcraft Bild: Blizzard

Kurz vor der Veröffentlichung des Updates 6.1.2. von World of Warcraft in Deutschland am 25. März 2015 hat Blizzard weitere Informationen zu seinen WoW-Marken veröffentlicht. Die neue Währung soll in den kommenden Wochen zunächst in den USA, in Ozeanien und Lateinamerika und erst dann in weiteren Regionen eingeführt werden – auch in Europa.

World of Warcraft – Warlords of Draenor Trailer (Launch)
World of Warcraft – Warlords of Draenor Trailer (Launch) (02:17)

Eine WoW-Marke sollen Spieler für rund 20 US-Dollar (der Euro-Preis soll ähnlich hoch sein) kaufen und sie dann gegen 30 Tage Spielzeit eintauschen können. Alternativ kann die Marke aber auch im Auktionshaus gegen Ingame-Gold verkauft werden. Der Wert dort soll ausdrücklich nicht von Blizzard, sondern von Angebot und Nachfrage abhängen. "Wenn mehr WoW-Marken angeboten werden als sich Kaufinteressenten finden, wird der Preis mit der Zeit automatisch sinken", schreibt das Entwicklerstudio in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster).

Dieser Marken-Markt soll nicht Realm-gebunden sein, sondern sich jeweils über die gesamte Region erstrecken – also ganz Amerika, Europa, Südkorea, Taiwan und China. Allerdings erfolgt die Bezahlung von Spielzeit in Asien nach einem anderen System als in Europa und Amerika, weil dort auch die Abos anders gehandhabt werden.

Falls das System bei der Community ankommt, könnten Spieler zumindest theoretisch ihren Monat World of Warcraft vollständig mit Ingame-Gold bezahlen. Ob neben dem dafür möglicherweise nötigen "Gold farmen" noch Pausen für das eigentliche Rollenspiel bleiben, ist wieder eine andere Frage.

Der Vorteil für Blizzard: eine vielleicht noch engagierter spielende Community. Außerdem könnte es einen tatsächlich funktionierenden Austausch von Spielern mit genug Echtgeld und solchen mit viel Zeit geben, ohne dass die Gesamtzahl an verkauften Abos deswegen sinkt.


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