Blizzard: Rod Fergusson kümmert sich künftig um Diablo
Der aus Kanada stammende Spielentwickler Rod Fergusson ist bei Blizzard künftig für die Marke Diablo zuständig – also nicht nur für einen speziellen Titel, sondern für alle Games rund um die Höllenfürsten. Fergusson tritt seinen neuen Posten im März 2020 an, wie er selbst auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) schreibt.
In den vergangenen Jahren war Fergusson bei dem zu Microsoft gehörenden Entwicklerstudio The Coalition für die Actionspielserie Gears of War zuständig, die er zuvor bei Epic Games miterschaffen hat. Gears wurde 2014 von Microsoft gekauft. Zwischenzeitlich hat Fergusson bei Irrational Games an Bioshock Infinite gearbeitet.
Der neue Job bei Blizzard dürfte auch für einen erfahrenen Brancheninsider wie Fergusson nicht ganz einfach sein. Die Community ist groß und gilt als extrem kritisch, entsprechend schnell kann es in Foren und sozialen Netzwerken zu Protesten kommen – etwa, wenn ein verantwortlicher Entwickler einfach nur eine unglückliche Äußerung in einem Interview macht, was in der Vergangenheit gelegentlich vorkam.
Blizzard arbeitet derzeit an zwei neuen Projekten auf Basis von Diablo. Zusammen mit dem chinesischen Unternehmen Netease entsteht das für mobile Endgeräte gedachte Diablo Immortal. Auch auf dessen Ankündigung gegen Ende 2018 hatte die Community mit Ablehnung reagiert – unter anderem, weil sie damals eigentlich ein Diablo 4 erwartet hatte. Von dem auf Free-to-Play basierenden Immortal war schon länger nichts mehr zu hören, einen Erscheinungstermin gibt es nicht.
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Für die Community und vermutlich auch für Fergusson ist allerdings primär das Ende 2019 angekündigt Diablo 4 wichtig. In dem Actionrollenspiel kämpfen sich Abenteurer wieder durch die Fantasywelt Sanctuario.
Neben unterirdischen Abschnitten soll es auch eine Oberwelt geben, in der man andere menschliche Spieler treffen kann. Bislang hat Blizzard keinen Veröffentlichungstermin genannt. Diablo 4 erscheint nach aktueller Planung für Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One.
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