Blizzard: Overwatch bekommt Deathmatches
Auf der Blizzcon Ende 2016 sind offenbar genügend Besucher dem Entwicklerteam mit ihrer Forderung nach Deathmatch in Overwatch auf die Nerven gegangen. Nun kündigt Chefdesigner Jeff Kaplan mit dem Hinweis auf die Wünsche während der Hausmesse in einem Video an(öffnet im neuen Fenster) , dass es den Klassiker der Onlinemodi tatsächlich geben wird: als Deathmatch, in dem acht Kämpfer gegeneinander antreten, und als Team Deathmatch, in dem zwei Teams aus vier Mitgliedern um den Sieg streiten.

In Deathmatch wird für jeden Abschuss ein Punkt vergeben. Wer selbst verschuldet um sein virtuelles Leben kommt, etwa durch einen Sturz, verliert hingegen einen Punkt. Sieger der Partie ist, wer zuerst 20 Punkte erreicht. Im Teammodus gelten die gleichen Regeln, allerdings müssen dann 30 Punkte erzielt werden. Wiederbelebte Gegner zählen nicht als erfolgreicher Abschuss.
Speziell für Deathmatches gibt es eine neue Karte namens Château Guillard. Die Map ist innerhalb der Welt von Overwatch als ehemaliges Familienanwesen der Heldin Widowmaker positioniert und soll in der Nähe der tatsächlich existierenden südfranzösischen Stadt Annecy liegen – das Spiel mischt ja gerne fiktionale mit echten Bezügen.
Deathmatch kann außerdem auf modifizierten Versionen von acht bereits existierenden Maps wie Hollywood und Eichenwalde gespielt werden. Für die Team-Variante stehen zusätzlich Black Forest, Necropolis und zwei weitere Umgebungen bereit.

Neben den beiden neuen Modi gibt es im nächsten Update für Overwatch eine Reihe von kleinen und etwas größeren Anpassungen an Helden wie Orisa und Roadhog sowie die üblichen Fehlerkorrekturen. Details sind auf der Liste mit den offiziellen Patch Notes(öffnet im neuen Fenster) zu finden. Die überarbeitete Version steht bereits auf den Testservern zum Ausprobieren bereit – wann sie offiziell online geht, ist noch nicht bekannt.



