Abo
  • IT-Karriere:

Blizzard: Mitarbeiter sprechen über Diablo 4

Es trägt den Projektnamen Fenris und soll wesentlich dreckiger werden als Diablo 3: Mitarbeiter von Blizzard haben Interna über die Zukunft und die jüngste Vergangenheit der Reihe ausgeplaudert - und beklagt, dass sich die Firmenkultur verändert.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Diablo 3
Artwork von Diablo 3 (Bild: Blizzard)

Auf der Hausmesse Blizzcon 2018 hat Blizzard ein Mobile Game namens Diablo Immortal angekündigt, das bei der Community gar nicht gut ankam. Jetzt haben ehemalige und aktuelle Mitarbeiter des kalifornischen Entwicklerstudios anonym mit dem Magazin Kotaku über die Serie gesprochen - und vor allem über Diablo 4. Derzeit soll das Rollenspiel unter dem Projektnamen Fenris entstehen, mit einer Veröffentlichung sei vermutlich nicht vor 2020 zu rechnen. Auf welchen Plattformen der Titel erscheint, stehe noch nicht fest.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut

Laut den Informationen von Kotaku hat Blizzard in den vergangenen Jahren zuerst an einer zweiten Erweiterung für Diablo 3 gearbeitet. Diese wurde dann aber aus Gründen, die für die Entwickler nicht nachvollziehbar waren, gestoppt. Anschließend beschäftigte sich ein kleines Team mit einem neuen Konzept für Diablo 4, das stark an Dark Souls erinnern und unter anderem mit der Schulterperspektive arbeiten sollte. Auch dieses Projekt unter dem Projektnamen Hades wurde eingestellt.

Das derzeit entstehende Diablo 4 setze wie die Vorgänger auf die isometrische Perspektive, schreibt Kotaku. Im Unterschied zum direkten Vorgänger solle die Atmosphäre betont düster und dreckig werden - bei Diablo 3 gab es zeitweise viel Kritik an der etwas comichaften Aufmachung. Derzeit überlege das Team unter anderem, das Programm um Multiplayerinhalte in der Art von Destiny anzureichern.

Das könnten Missionen sein, für die sich mehrere Spieler zur Jagd auf einen Oberboss zusammentun müssen. Eine andere Herausforderung sei, dass die Entwickler möglichst auch Elemente wie Ingame-Käufe einbauen sollen. Das würde aber nicht so richtig zu Diablo passen, weil die Suche nach immer besserer Ausrüstung einen wesentlichen Teil der Motivation ausmache.

Nach Angaben von Kotaku beklagen viele Mitarbeiter hinter vorgehaltener Hand, dass sich derzeit die Firmenkultur bei Blizzard ändere. Von der Konzernmutter Activision Blizzard gibt es Forderungen nach mehr neuen Spielen, gleichzeitig sollen aber die Kosten gesenkt werden. Auf Nachfrage von Kotaku habe das Unternehmen die in dem Bericht geschilderten Darstellungen nur mit mehr oder weniger nichtssagenden Floskeln kommentiert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€

andy01q 27. Nov 2018

Das ist aber bei weitem nicht immer so. Ein berühmtes Gegenbeispiel ist Crash Bandicoot...

andy01q 27. Nov 2018

Stimme zu. Kein Widerspruch hier Das sehe ich aber anders. HotS ist vom Gameplay her das...

Lord Gamma 27. Nov 2018

http://playdiablo4.com

redbullface 26. Nov 2018

Ein Boykott bedeutet auch immer etwas aufzugeben. Die Gier zeigt sich also auch beim...

Wolf_ 26. Nov 2018

da dachte ich mir nur so, omg eine gewinnorientierte Firma will mehr einnahmen aber...


Folgen Sie uns
       


Harry Potter Wizards Unite angespielt

Harry Potter Go? Zum Glück hat der neue AR-Titel auch ein paar eigene Ideen zu bieten.

Harry Potter Wizards Unite angespielt Video aufrufen
Disintegration angespielt: Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee
Disintegration angespielt
Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee

Gamescom 2019 Ein dick gepanzerter Held auf dem Schwebegleiter plus bis zu vier Fußsoldaten, denen man Befehle erteilen kann: Das ist die Idee hinter Disintegration. Golem.de hat das Actionspiel ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Omen HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching
  2. Games Spielentwickler bangen weiter um Millionenförderung
  3. Gamescom Opening Night Hubschrauber, Historie plus Tag und Nacht für Anno 1800

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
    OKR statt Mitarbeitergespräch
    Wir müssen reden

    Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
    Von Markus Kammermeier

    1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
    2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
    3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

      •  /