Blizzard: Massive Kritik an Selbstheilungskräften in Overwatch 2

Mit Plänen für Overwatch 2 sorgt der bei Blizzard als Game Director zuständige Aaron Keller für Empörung in der Community. "In Saison 9 erhalten Tank- und Schadenshelden eine modifizierte, abgespeckte Version der passiven Selbstheilung von den Unterstützungsklassen" , schreibt der Entwickler auf der offiziellen Webseite des Spiels(öffnet im neuen Fenster) .
Das mag auf den ersten Blick nicht dramatisch klingen, könnte aber weitreichende Folgen haben. Zwar sollen die Selbstheilungskräfte von Tanks wie Doomfist oder Schadenshelden wie Sombra viel weniger Lebenspunkte zurückbringen als die Spezialkräfte von Hilfsklassen wie Brigitte.
Dennoch sorgt sich die Community, dass Tanks und Damagedealer ab Season 9 weniger als bisher auf die Hilfe von Teamkameraden angewiesen sind.
Als Folge ist in den Partien weniger Kooperation nötig. Ein Teil der Community befürchtet, dass Overwatch 2 damit ab der nächsten Season (geplanter Start: 12. Februar 2024) sich in Richtung von Shootern wie Call of Duty entwickelt, in denen viele Spieler im Multiplayer allein antreten.
Aaron Keller schreibt, dass Overwatch 2 mit einem gut funktionierenden Teams "magisch" sein könne. Aber wenn die Spieler nicht so gut zusammenarbeiteten, werde es rasch "frustrierend" . Dann könne es helfen, wenn man als Tank- oder Schadensklasse weniger auf Unterstützung angewiesen sei.
Blizzard: Auf das Gesamtpaket kommt es an
Nach den empörten Reaktionen der Community - etwa unter der Ankündigung auf der Plattform X(öffnet im neuen Fenster) am 12. Januar 2024 - hat sich Keller erneut zu Wort(öffnet im neuen Fenster) gemeldet.
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Er schreibt nun, dass die Pläne im Gesamtzusammenhang mit weiteren Änderungen gesehen werden sollten. Außerdem sei es ein Fehler gewesen, wie er die Selbstheilungskräfte vorgestellt habe.



