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Blizzard: E-Sport in Overwatch soll übersichtlicher werden

Anfang November 2017 soll auf der Blizzcon die groß angelegte Overwatch League beginnen. Nun hat Blizzard die Neuerungen vorgestellt, mit denen das schnelle und oft unübersichtliche Actionspiel für die Zuschauer einfacher zu verfolgen sein soll.

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Im November 2017 soll die Overwatch League den Betrieb aufnehmen.
Im November 2017 soll die Overwatch League den Betrieb aufnehmen. (Bild: Blizzard)

Noch ist von der Overwatch League relativ wenig zu hören, aber das dürfte sich ändern: Am 3. November 2017 soll im Rahmen der Hausmesse Blizzcon die erste Partie zwischen Teams aus dem Vereinigten Königreich und Schweden starten. Damit die Zuschauer in den schnellen Partien nicht die Übersicht verlieren, arbeitet das Studio an einer Reihe von Verbesserungen und an Werkzeugen, die Chefentwickler Jeff Kaplan in einem Video auf Youtube im Detail vorstellt.

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Die Änderung mit den vermutlich größten Auswirkungen auf die Übersicht dürfte auch die am einfachsten umzusetzende sein: Die Charaktere der Teams kämpfen jeweils in einheitlichen Farben. Dabei wird die Heimmannschaft mit dunkleren Farben antreten, die Auswärtsmannschaft entsprechend in helleren - ausschlaggebend ist dabei nicht unbedingt der tatsächliche Spielort, sondern die offizielle Besetzung.

Eine weitere Neuerung ist ein Modus, in dem die Partien von oben zu sehen sind. Damit soll besonders einfach zu erkennen sein, wo sich die Athleten aufhalten und in welchem Zustand sie sich befinden. Die Übersichtskarte ist laut Kaplan eigentlich dazu gedacht, den Broadcastern die Arbeit zu erleichtern, diese können sie aber auch ihrem Publikum präsentieren.

Dazu kommt eine neue, von Algorithmen gesteuerte Kamera, die automatisch die jeweils besten Szenen in den laufenden Partien heraussuchen können soll und die beteiligten Spieler möglichst nachvollziehbar und unverwackelt zeigt. Dazu kommt eine Reihe weiterer Tools, etwa ein neues Werkzeug zum schnellen Einblenden von Zeitlupen.

Professionell von Anfang an

Blizzard verfolgt mit der Liga einen im E-Sport bislang ungewöhnlichen Ansatz: Die Teams sollen regional verankert sein, also im Normalfall in größeren Städten. Die Eigentümer der Teams können die örtlich durch Werbung sowie den Verkauf von Eintrittskarten und Übertragungsrechten generierten Einnahmen bis zu einer bestimmten Obergrenze behalten.

Der Rest geht zum Teil an Blizzard und zum Teil an einen Pool, aus dem dann wieder an alle ausgezahlt wird - was vor allem den einkommensschwächeren Mannschaften zugutekommen soll. Fans sollen ihr Lieblingsteam durch den Kauf von besonderen Gegenständen in Overwatch unterstützen können. 50 Prozent dieser Einnahmen fließen ebenfalls in diesen geteilten Pool.

Neben einem Profiteam kann jeder Club außerdem bis zu fünf Amateurmannschaften aufbauen. Blizzard hat schon vor einiger Zeit große Pläne für Overwatch im Bereich des E-Sports vorgestellt. So soll es eigene Trainingseinrichtungen für die Spieler geben, außerdem sollen die Teams in wichtigen Bereichen wie der Analyse Unterstützung anfordern können.



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Proctrap 29. Okt 2017

uhm könnte auch daran liegen dass es immer noch genug für matchmaking sind, aber zu wenig...

Shismar 27. Okt 2017

Also, wenn ich hier in den FC-Shop gehe, dann wollen die auch Geld von mir. Und zwar...


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