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Blizzard: Die Community schickt Diablo 4 in die Bewertungshölle

Boykottaufrufe gegen Season 1, fast so schlechte Nutzerwertungen wie Gollum: Die Community von Diablo 4 ist wegen Patch 1.1 extrem genervt.

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Artwork von Diablo 4 (Bild: Blizzard)

Wenige Tage nach dem Update auf Version 1.1 von Diablo 4 ist die Community immer noch im Wutmodus. Auf dem Bewertungsportal Metacritic ist das Action-Rollenspiel von Spielern so massiv mit negativen Rezensionen abgestraft worden, dass es sich dort auf den letzten Plätzen der 2023 veröffentlichten Games befindet.

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Die Version für die Playstation 5 hat eine Durchschnittsbewertung von 2.0 von 10 – das sind nur 0.1 Punkte mehr als die noch schlechter bewertete PC-Fassung von Gollum. In so gut wie allen Kommentaren geht es um Patch 1.1, der mit seinen Änderungen etwa an der Kampfkraft der Klassen viel vom ursprünglichen Spielspaß entfernt habe.

Dazu kommen offenbar schon länger aufgestauter Ärger wegen des langweiligen Endgames (Bericht auf Golem.de) sowie weitere Punkte wie ständige Probleme mit den Servern und Ähnliches.

Auf Reddit und in anderen sozialen Netzwerken finden sich inzwischen Aufrufe, das Spiel zu boykottieren – oder zumindest den Battle Pass für die gerade veröffentlichte Season 1 nicht zu kaufen. Wer den Pass als Teil der Ultimate Edition hat, solle ihn erst mal nicht aktivieren und abwarten, was Blizzard vorhat.

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Das Team will sich dazu im Rahmen eines sogenannten Campfire Chat am 21. Juli 2023 um 21 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit äußern.

Diablo 4: Livestream mit Joe Shely

Dabei soll es tatsächlich um die Kritik an Patch 1.1 gehen. Auch Game Director Joe Shely – quasi der oberste Entwickler von Diablo 4 – wird an dem Livestream teilnehmen, der auf Twitch und Youtube übertragen wird.

Video: Diablo 4 - Trailer (Gameplay) [3:02]

Patch 1.1 steht in der Kritik, weil Blizzard die Kampfkraft der Klassen heruntergesetzt und eine größere Schwäche bei den Klassen nicht behoben hat: Es gibt im Grunde jeweils nur einen Build, der klar stärker als die anderen ist – das lässt praktisch keinen Raum für Experimente oder für die Umsetzung eines individuellen Spielstils. Die eigentlich beliebten Zauberer gelten sogar als besonders benachteiligt.