Blizzard: Diablo Immortal geht Mitte 2020 in den Alphatest
Der höchste Chef von Activision Blizzard, Bobby Kotick, hat im Gespräch mit Analysten über weitere Pläne für Diablo Immortal(öffnet im neuen Fenster) gesprochen. Ihm zufolge soll Mitte 2020 "in einigen Regionen der Alphatest" beginnen. Weitere Angaben machte Kotick nicht – insbesondere sagte er nicht, welche Regionen gemeint seien.
Viele Studios von Mobile Games veröffentlichen ihre Titel zuerst in Testmärkten, etwa Australien, Kanada oder Südkorea. Dort können sich Interessierte das Game herunterladen, und die Entwickler können es dann optimieren. Ob das auch bei Diablo Immortal so laufen wird, ist nicht klar.
Das Spiel entsteht in einer Zusammenarbeit zwischen Blizzard und dem chinesischen Onlineprovider Netease. Bei der Ankündigung Ende 2018 reagierte die Community extrem negativ – weil sie Diablo 4 erwartet hatte, aber auch weil Immortal das Free-to-Play-Geschäftsmodell unterstützen soll, das viele Gamer ablehnen.
Immortal soll für Smartphones und Tablets mit Android und iOS erscheinen. Die Handlung ist zwischen den Ereignissen von Diablo 2 und Diablo 3 angesiedelt. Schauplatz ist erneut Sanktuario, allerdings mit einigen neuen Gebieten. Zentrale Anlaufstelle soll die Stadt Westmark sein. Spieler treten als Dämonenjäger, Totenbeschwörer, Barbar Mönch, Zauberer oder Kreuzritter an.

Neben den Kämpfen gibt es Aufgaben wie das Herstellen von Ausrüstung, die Optimierung des Charakters oder schlicht der Umgang mit anderen Helden, mit denen man sich in instanzierten Höhlen in Kämpfe gegen übermächtige Gegner stürzt oder auf dynamische Weltereignisse reagiert. Blizzard selbst bezeichnet Diablo Immortal als mobiles MMOARPG (Massively Multiplayer Online Action-Role-Playing Game). Die Steuerung soll über die typischen Touch-Eingaben erfolgen.
Wirtschaftlich lief es bei Activision Blizzard in den Monaten Oktober bis Dezember 2019 weniger gut als erwartet. Der Umsatz sank auf 1,99 Milliarden US-Dollar – im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 2,38 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn lag bei 525 Millionen US-Dollar, nach 685 Millionen US-Dollar.
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