Blizzard: Diablo-Erfinder wird Diablo 2 Resurrected nicht unterstützen

Unter David Brevik, Macher von Diablo, gab es keine Toleranz gegenüber sexueller Belästigung. Blizzard ist für ihn nicht wiederzuerkennen.

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Diablo 2: Resurrected wird ein Remaster von Diablo 2.
Diablo 2: Resurrected wird ein Remaster von Diablo 2. (Bild: Blizzard)

Bereits im Juli 2021 hatte sich der ehemalige Diablo-Chef und Blizzard-North-Mitgründer David Brevik gegenüber den Missständen bei Blizzard geäußert. "Ich bin außer mir und sauer!", schreibt er auf Twitter. In einem neuen Post bestätigt er zudem, dass er das Remaster von Diablo 2, Diablo 2: Resurrected (D2R), nicht unterstützen will.

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"Entschuldigt, aber zurzeit unterstütze ich Blizzard nicht, einschließlich allem, was mit D2R zu tun hat", schreibt der Spieleentwickler. Er will so wenig wie möglich Fragen zum Thema beantworten und selbst keine Streams oder anderen Content zum kommenden Remaster veröffentlichen.

Brevik hatte zu seiner Zeit bei Blizzard North und darüber hinaus laut eigenen Aussagen null Toleranz gegenüber Mitarbeitern, die der sexuellen Belästigung oder Diskriminierung beschuldigt wurden. "Ich hab sie alle gefeuert", schreibt er auf Twitter. Er betont zudem, dass dies nicht die Arbeitskultur gewesen sei, die unter ihm bei Blizzard North geherrscht hat. "Ich freue mich, dass Mitarbeiter bei Blizzard sich vor dem Management behaupten und Veränderungen fordern. Ich unterstütze sie mit ganzem Herzen.", schreibt Brevik.

Von Diablo zu Hellgate: London

Der ehemalige Blizzard-Manager und -Entwickler hat neben Diablo 1 auch am bekannten Sequel Diablo 2 mitgearbeitet. Noch 2002 war er auch am Strategiespielklassiker Warcraft 3: Reign of Chaos beteiligt. Im Jahr 2003 wechselte er als einer der Gründer zu Flagship Studios, einem Entwicklerteam aus ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern, welches unter anderem das 3rd-Person-Action-RPG Hellgate: London entwickelte.

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Aktuell arbeitet er in seinem eigenen unabhängigen Spielestudio Graybeard Games. Mit dem Remaster von Diablo 2 hat er also nichts mehr zu tun.

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xPandamon 02. Sep 2021

Wurde im Nachhinein ins Leben gerufen, man braucht das Hauptspiel, danach läuft alles...

Clown 02. Sep 2021

Nein, behaupte ich nicht. Ich schrieb: Es ist nur eine mögliche Interpretation seiner...

theFiend 02. Sep 2021

Naja, die Zeitungen müssen Auflage/Klicks verkaufen, und viele Menschen mögen das nur zu...

masel99 02. Sep 2021

Wenn das alles Mitarbeiter sind die er wegen sexuellen Belästigung gefeuert hat, dann...



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