Blizzard: Diablo 4 und Overwatch 2 auf 2023 verschoben

Die personellen Änderungen bei Blizzard bleiben nicht ohne Folge. Gleich zwei große Titel werden verschoben.

Artikel veröffentlicht am ,
Diablo-Fans brauchen Geduld: Vor 2023 erscheint das Spiel nicht.
Diablo-Fans brauchen Geduld: Vor 2023 erscheint das Spiel nicht. (Bild: Blizzard)

Bei Blizzard geht es anscheinend drunter und drüber. Die laufenden Prozesse und Unruhen durch eine Vielzahl scheidender Mitarbeiter wirkt sich naturgemäß nun auch auf die Produkte aus. In einer Konferenz mit Investoren gab das Unternehmen bekannt, dass sich sowohl Diablo 4 als auch Overwatch 2 deutlich verzögern.

Beide Spiele hatte Blizzard bereits auf der Blizzcon 2019 gezeigt. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum gab es allerdings nicht, bislang wurde von 2022 ausgegangen. Tatsächlich nannte der Publisher die Einarbeitung von neuem Personal als Grund für die Verschiebung.

Blizzard formuliert die Umstände wie folgt: "Da wir sowohl bei Blizzard als auch bei den Marken selbst mit einer neuen Leitung arbeiten, wurde uns klar, dass ursprüngliche für das kommende Jahr geplante Inhalte von mehr Entwicklungszeit profitieren würden, um so ihr volles Potenzial zu entfalten."

Personalwechsel ohne Ende

Besonders die vergangenen Monate waren geprägt von zahlreichen Abgängen in wichtigen Schlüsselpositionen. Schon im August lösten Jen Oneal und Mike Ybarra den bisherigen Chef J. Allen Brack ab. Auch der Entwicklungschef und der Chefdesigner von Diablo 4 haben das Unternehmen im Sommer verlassen. Joe Shely übernahm im Oktober. Auch in der Basis gab und gibt es viel Bewegung, Ende Oktober verließen 20 nicht weiter genannte Angestellte das Unternehmen.

Statt allerdings nun zur Ruhe zu kommen und zum Kerngeschäft zurückzukehren, muss sich Blizzard weiterhin mit einschneidenden Veränderungen im Personal beschäftigen. Fast zeitgleich mit der Ankündigung der Verschiebung beider Spiele gab ausgerechnet Jen Oneal, die eben erst zur Chefin ernannte Co-Nachfolge von Brack, bekannt, das Unternehmen zu verlassen.

Oneal erklärte, sie habe viel Hoffnung für Blizzard, wolle sich aber einer Non-Profit-Organisation widmen, die sich für Gleichheit und Diversität in der Gaming-Branche einsetze. Mike Ybarra ist damit ab Januar 2022 alleiniger Chef des Studios.

Events abgesagt

Für Activision-Blizzard-CEO Bobby Kotick hatten die Unruhen bei Blizzard bisher lediglich Auswirkungen auf sein Salär. Sein geschätztes Vermögen liegt bei mehreren Milliarden US-Dollar. Neben der Verschiebung von zwei sehr wichtigen Titeln sorgten die Umstrukturierungsmaßnahmen bei Blizzard außerdem dafür, dass die kommende Blizzcon 2022 ersatzlos gestrichen wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


mibbio 04. Nov 2021

Ja, gibt weiterhin den Offline-Singleplayer und man kann das Spiel wohl auch komplett...

mibbio 04. Nov 2021

Kleine Entwickler nutzen ja gerne das Early Access Konzept, was für den Kunden dann etwa...

Kakiss 03. Nov 2021

Auch interessant, Blizzard SAS in Frankreich wurde wohl geschlossen, das ganze bekommt...

SchluppoMäcQuar... 03. Nov 2021

Immer wenn aus einer Unternehmung ein Unternehmen wird, ein Unternehmer durch einen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /