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Blizzard: Der Turm bringt Ranglisten ins Endgame von Diablo 4

Mit dem Turm führt Diablo 4 erstmals Bestenlisten ein. Die Beta zeigt, wie der Wettbewerb künftig aussehen soll.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Diablo 4 (Bild: Blizzard)
Artwork von Diablo 4 Bild: Blizzard

Das Endgame von Diablo 4 bekommt eine Funktion, die seit der Veröffentlichung des Action-Rollenspiels immer wieder von der Community eingefordert wurde: offizielle Ranglisten. Blizzard startet am 12. Januar 2026 (20 Uhr MEZ) die Beta für den neuen Turm-Modus samt Bestenlisten.

Die Funktion wird laut dem englischsprachigen Firmenblog(öffnet im neuen Fenster) mit Patch 2.5.2 zunächst im saisonalen Realm freigeschaltet.

Mit dem Turm führt Blizzard einen eigenen Endgame-Modus ein, der gezielt auf Vergleichbarkeit und Wettbewerb ausgelegt ist. Die Spieler starten den Modus über einen Obelisken in Cerrigar, sobald sie Rang 2 der aktuellen Season erreicht haben.

Von dort aus kämpfen sie sich durch eine Abfolge zunehmend anspruchsvoller Ebenen mit wechselnden Layouts und Gegnergruppen. Ziel ist es nicht nur, möglichst weit zu kommen, sondern dies auch innerhalb eines begrenzten Zeitfensters effizient zu tun.

Die Wertung basiert auf abgeschlossenen Durchläufen, bei denen Tempo, sauberes Build-Management und der effektive Umgang mit den angebotenen Mechaniken entscheidend sind. Während des Laufs lassen sich temporäre Effekte aktivieren, bevor am Ende ein Boss wartet.

Erst wenn dieser innerhalb des Zeitlimits besiegt wird, zählt der Versuch für die Rangliste. Die Bestenlisten selbst sind unter anderem nach Klassen getrennt, um vergleichbare Bedingungen zu schaffen und extreme Verzerrungen durch einzelne Meta-Builds zu begrenzen.

Diablo 4: Der Turmbau als Beta

Wichtig ist, dass Blizzard den Turm ausdrücklich als Beta bezeichnet. Die Entwickler wollen mit dem Start gezielt Daten und Feedback sammeln, um Balancing, Wertungskriterien und den Schutz vor Exploits weiter anzupassen.

Die Ranglisten sind in mehrere, jeweils zwei Wochen lange Wertungsphasen unterteilt, die zum Saisonende auslaufen. Nach Abschluss der Season pausiert der Modus zunächst, bevor er in der nächsten Spielzeit zurückkehrt.

Belohnungen bleiben in der Beta-Phase auf kosmetische oder prestigebasierte Inhalte beschränkt, um keinen zusätzlichen Pflichtdruck zu erzeugen. Langfristig soll der Turm jedoch fester Bestandteil jeder Season werden und schrittweise ausgebaut werden.

Diablo 4 – 20 Minuten Gameplay im Endgame-Dungeon
Diablo 4 – 20 Minuten Gameplay im Endgame-Dungeon (19:39)

Für Diablo 4 schließt der Turm eine zentrale Lücke im Endgame. Er liefert erstmals ein klares, hoffentlich transparentes System, mit dem sich Leistung vergleichen lässt, und schafft einen zusätzlichen Anreiz, Builds konsequent zu optimieren.

Ob sich das Ranglisten-System dauerhaft bewährt, hängt davon ab, wie gut Blizzard sowohl Klassenbalance als auch Meta über mehrere Seasons hinweg im Griff behält.


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