Blizzard: Community empört über PvE-Planänderung von Overwatch 2
Mit einer Planänderung bei Overwatch 2 sorgt Blizzard für einen Sturm der Entrüstung in der Community von Overwatch 2. Der bislang als eines der Hauptmerkmale angekündigte umfangreiche Player-versus-Environment-Modus (PvE) soll nicht erscheinen, wie das Unternehmen selbst bekanntgegeben hat.
Stattdessen werde es ab Season 6 – die voraussichtlich im August 2023 beginnt – immer wieder sogenannte "Story-Missionen" geben, in denen die Spieler gegen computergesteuerte Feinde antreten. Wie umfangreich diese Missionen konkret sein werden, ist derzeit nicht bekannt.
Blizzard begründet die Planänderung recht allgemein mit begrenzten Ressourcen, die man anders einsetzen wolle.
Im Free-to-Play-Modell verfügbare Spiele wie Overwatch 2 sind auf regelmäßige Updates mit neuen Inhalten angewiesen. Wenn die nicht kommen, wandern die Spieler relativ rasch ab zu Konkurrenztiteln.
Der ursprünglich versprochene PvE-Modus sollte eine lange, handlungsgetriebene Kampagne mit levelbaren Helden und freischaltbaren Fähigkeiten bieten. Dass es dieses Abenteuer nun nicht geben wird, sorgt in der Community für sehr viel Empörung und Frust.
Sichtbar ist das unter anderem unter einem aktuellen Twitterbeitrag von Jared Neuss(öffnet im neuen Fenster) , dem Executive Producer des Spiels.
Overwatch 2: Wer sind eigentlich diese Helden?
Wenn man die Beiträge liest, gewinnt man den Eindruck, dass offenbar viele Spieler sich auch deshalb auf den Multiplayer von Overwatch 2 eingelassen haben, um irgendwie am Ball zu bleiben bis zum Start der groß angekündigten Kampagne. Wer die Entwickler dann auch noch mit Geld für Extras unterstützt hat, fühlt sich nun offensichtlich verraten.

Dazu kommt, dass bei Overwatch 2 die spielbaren Helden sehr im Mittelpunkt stehen, man aber nicht allzu viel über die Figuren erfährt. Eine Kampagne wäre eine gute Gelegenheit gewesen, die Spielewelt endlich mit mehr Details und Leben anzureichern.
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