Blizzard: Burgen, Zwerge und eine neue Heldin für Overwatch

Das Ende von Project Titan und immer diese Zwerge: Blizzard hat in einem Vortrag über den handgemachten Grafikstil von Overwatch gesprochen - und eine neue Heldin vorgestellt.

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Mit dieser Konzeptgrafik hat Blizzard auf der GDC 17 die neue Heldin für Overwatch vorgestellt.
Mit dieser Konzeptgrafik hat Blizzard auf der GDC 17 die neue Heldin für Overwatch vorgestellt. (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)

Es kommt bei Vorträgen auf der GDC 17 selten vor, dass das Publikum kollektiv nach Luft schnappt. Bei Blizzard war es so - als Art Director Bill Petras mitten in seiner Rede einen weiteren Charakter für Overwatch ankündigte. Bei der kommenden Heldin handelt es sich um einen weiblich anmutenden Roboter-Tank namens Orisa, die halb Stahlpferd und halb Stahlmensch ist und unter anderem über eine Fusionskanone und eine Schutzbarriere verfügt. Wann sie spielbar sein werde, sagte Petras noch nicht.

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Dafür sprach er mit seinem Kollegen Arnold Tsang über die Anfangszeit von Overwatch, kurz aber auch über das eingestellte Großprojekt Titan. Beide erzählten, wie am Boden zerstört das Team nach dem Aus für Titan gewesen sei, aber wie Jeff Kaplan mit seiner Ersatzidee eines heldenbasierten Shooters relativ rasch wieder für Begeisterung im Studio gesorgt habe.

Die ersten Entwürfe und Konzeptzeichnungen für Overwatch seien noch recht düster gewesen, bevor auf eine positivere Atmosphäre im Stile von Avengers oder Street Fighter umgeschwenkt worden sei. Eine große Bedeutung hätten vom Start weg die Helden gehabt: Sie sollten so stark wie möglich im Mittelpunkt stehen und so gut es geht sichbar sein - was einer der Gründe für die hellen, nicht übermäßig verwinkelten Maps ist.

Außerdem habe das Team von Anfang an viel Wert auf Diversität gelegt. Das sei wichtig, damit möglichst jeder Spieler mindestens einen Charakter finde, mit dem er sich einigermaßen identifizieren könne.

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Der erste Level, der für Overwatch entstand, sei der altägyptische Temple of Anubis gewesen. In dessen teils fast goldenen Umgebungen kommen die Helden laut Petras besonders gut zur Geltung.

Bei dem Vortrag ging es auch um die Karte Eichenwalde - die laut Petras im deutschen Schwarzwald angesiedelt ist. Die Burg darin sei entstanden, weil einer der Leveldesigner immer gesagt habe, er wolle endlich mal eine 3D-Burg für ein Spiel von Blizzard bauen.

Bei Blizzard gibt es laut Petras und Tsang interne Leitlinien, was die Gestaltung der Welten angeht. Ein Element ist die sogenannte Readability. Gemeint ist, dass die Grafik an sich Teil der Kommunikation ist und viel erklärt. Ebenfalls wichtig seien dem Studio die traditionell bewusst übertriebenen Proportionen der Charaktere, die ausführlichen Hintergrundgeschichten und die stimmigen Welten.

Und noch etwas ziehe sich durch alle Spiele: Die Entwickler achteten sehr darauf, dass Welten und Figuren handgemacht aussehen würden - unter anderem, weil das "Könnerschaft" kommuniziere und somit gut fürs Image sei.

Das sei auch einer der Gründe, warum Zwerge in allen Games von Blizzard so prominent aufträten. Allerdings: Die erste Figur in Overwatch war nicht der Zwerg Torbjörn, sondern Tracer, die es zudem fast unverändert vom Konzept ins fertige Spiel geschafft habe und dabei der vermutlich beliebteste Charakter sei.

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