Blizzard: Abo von World of Warcraft enthält fast alles

Einsteiger in World of Warcraft müssen nur noch das Abonnement bezahlen, 13 Euro bei monatlicher Kündigungsmöglichkeit. Alle weiteren Kosten entfallen, etwa für das bislang noch nötige Battle Chest. Im Angebot sind auch die sechs Erweiterungen enthalten – samt dem 2016 veröffentlichten Add-on Legion. Nur für Battle for Azeroth, das am 14. August 2018 erscheinen soll, sind 45 Euro fällig. Wer bereits ein Abo hat, erhält ebenfalls alle eventuell noch fehlenden Erweiterungen bis zu Legion.
Einen Grund für die Änderungen nennt Blizzard bei der Ankündigung im Firmenblog nicht(öffnet im neuen Fenster) . Allerdings dürfte es schlicht darum gehen, die bröckelnden Abonnentenzahlen vor der Veröffentlichung von Battle for Azeroth zumindest etwas in die Höhe zu treiben. Blizzard selbst hatte zuletzt 5,5 Millionen aktive Abbonenten gemeldet. Das war im September 2015. Seitdem gab es keine öffentlichen Äußerungen mehr zu dem Thema.

Der Höchststand der WoW-Spieler waren zwölf Millionen gegen Ende 2010. Allerdings dürfte die Anzahl der Abonnenten direkt nach dem Start von Erweiterungen spürbar nach oben schießen. Ein weiterer Grund für das neue Angebot könnte sein, dass der Wartungsaufwand für das Entwicklerstudio wesentlich niedriger sein dürfte, je weniger unterschiedliche Versionen bei den Spielern installiert sind.
Gleichzeitig mit dem Start des überarbeiteten Geschäftsmodells veröffentlichte Blizzard den Vorbereitungspatch für Battle for Azeroth. Der enthält auch technische Änderungen am PC-Client, der nun offiziell DirectX 12 unterstützt. Blizzard weist selbst darauf hin, dass AMD- und Intel-Grafikkarten automatisch auf DirectX 12 umstellten, während Besitzer von Nvidia-GPUs manuell umstellen müssten.
Die Umstellung auf DirectX 12 war schon länger erwartet worden. Im Prinzip ist die neuere Schnittstelle zwar ein Fortschritt. Mit D3D12 dürfte die CPU-Auslastung verbessert werden, was in großen Raids mit vielen Spielern nützlich sein könnte. Allerdings setzt die neue Spieleversion nun laut den Systemanforderungen zwingend ein 64-Bit-Windows und unter MacOS eine Metal-fähige Grafikkarte voraus.
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Außerdem gibt es zum Ärger einiger Spieler keinen echten Vollbildmodus mehr, sondern nur noch ein als Vollbild angezeigtes Fenster. Das macht durchaus einen Unterschied, weil beide Ausführungsarten unterschiedliche Systemressorcen bereitstellen. Auf älteren Rechnern könnte der neue Vollbild-Fenstermodus für spürbar mehr Ruckler und ähnliche Probleme sorgen.



