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Blitzkrieg 3: Neuronale-Netzwerke-KI für Echtzeit-Strategiespiel verfügbar

General Boris – so nennt das Entwicklerstudio Nival seinen KI-Gegner für das Echtzeit-Strategiespiel Blitzkrieg 3. Es soll das erste Mal sein, dass solche Algorithmen voll funktionsfähig in einem derartigen Titel verfügbar sind.
/ Peter Steinlechner
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In Blitzkrieg 3 kämpft ab sofort die Neuronale-Netzwerke-KI Boris (Bild: Nival Interactive)
In Blitzkrieg 3 kämpft ab sofort die Neuronale-Netzwerke-KI Boris Bild: Nival Interactive

Das russische Entwicklerstudio Nival Interactive(öffnet im neuen Fenster) hat per Update eine Gegner-KI für Blitzkrieg 3 veröffentlicht – das übrigens weiterhin nur in einer Early-Access-Version(öffnet im neuen Fenster) vorliegt. Der Opponent mit dem neuen Algorithmus trägt den Namen General Boris, und nach Auskunft von Nival ist er eine echte Neuerung: Erstmals in einem Echtzeit-Strategiespiel soll mit ihm ein computergesteuerter Feind auf Basis eines künstlichen neuronalen Netzwerks(öffnet im neuen Fenster) agieren.

Blitzkrieg 3 – Trailer (Boris Neural Network AI)
Blitzkrieg 3 – Trailer (Boris Neural Network AI) (01:54)

Mit derlei neuronalen Netzwerken sind Algorithmen gemeint, die aufgrund ihres am menschlichen Gehirn angelegten Aufbaus realistischere Berechnungen und Vorhersagen erstellen sollen. Sie sollen selbst lernen können, indem sie unter anderem eigenständig Schwellenwerte und Gewichtungen verändern können. Dadurch sollen sie quasi lernen sowie flexibler Entscheidungen treffen können als eine herkömmliche KI.

Das soll sich in Blitzkrieg 3 darin zeigen, dass General Boris so stark wie die besten menschlichen Gegner spielen können soll. Dabei verhält er sich aber relativ fair, außerdem nutzt er laut Nival nur die Informationen, die auch der Spieler zur Verfügung hat. Anders als in den meisten ähnlichen Spielen verwende er also kein Wissen darüber, was sich etwa unterhalb des Kriegsnebels tue.

Stattdessen habe man ihm am Anfang seiner Entwicklung nur grundlegende taktische Manöver beigebracht. Anschließend habe General Boris in immer neuen Durchläufen selbstständig neue Strategien erfunden, so dass seine Aktionen mittlerweile sehr schwierig vorauszusehen seien und er kaum noch von einem menschlichen Spieler zu unterscheiden sei.


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