Blinkebildchen-Datenbank: Internet Archive sichert Flash-Animationen
Das Internet Archive hat bekannt gegeben(öffnet im neuen Fenster) , dass es Flash-Animationen sichern und über einen Emulator abspielbar machen will. Damit sollen Flash-Clips und -Spiele auch nach dem von Adobe für Ende 2020 angekündigten Ende von Flash abrufbar sein.
Das Internet Archive arbeitet dabei mit den Machern von Ruffle zusammen, einem Flash-Emulator, der die Clips so abspielt, wie sie früher auch in einem Browser mit Flash-Plugin abrufbar waren. Um die gesicherten Animationen abrufen zu können, ist kein solches Plugin notwendig, es reicht, dass der Browser Webassembly unterstützt.
Flash-Animationen waren besonders in den 2000er Jahren beliebt. Damals reichten die Einsatzzwecke von kleinen Animationen bis zu Videos mit Ton oder auch Spielen. Spätestens seit Beginn der 2010er Jahre mehrte sich die Kritik an Flash, die vor allem die Sicherheit der Lösung betraf. Entsprechend kündigte Adobe, mittlerweile der Besitzer von Flash, 2011 dessen Ende an.
Internet Archive will kulturellen Aspekt von Flash bewahren
Dem Internet Archive zufolge stellen Flash-Animationen einen Teil der Geschichte des Internets dar. Entsprechend wäre es ein kultureller Verlust, wenn bekannte Memes, aber auch Spiele, unwiderruflich verschwinden würden. Nutzer können dem Archiv auch eigene Flash-Animationen hinzufügen.
Auf der Webseite des Internet Archive lassen sich bereits über 1.000 Flash-Animationen abrufen(öffnet im neuen Fenster) , die besten sammelt die Organisation auf einer speziellen Webseite(öffnet im neuen Fenster) . Unter den bereits verfügbaren Animationen sind Klassiker wie das Loituma-Mädchen, die tanzende Peanut-Butter-Jelly-Time-Banane oder verschiedene Spiele wie Minute Maid Mah Jongg, Pac-Man oder Ultimate Sonic Flash.
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