Blink Home: Amazon übernimmt Anbieter von Überwachungskameras

Laut einem Medienbericht hat Amazon 90 Millionen US-Dollar für einen Anbieter von Heimüberwachungskameras gezahlt. Die Kameras von Blink sollen zwei Jahre mit zwei AA-Lithium-Batterien betrieben werden können.

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Blink Kamera
Blink Kamera (Bild: Blink)

Amazon hat für 90 Millionen US-Dollar Blink, einen Anbieter von energiesparenden Heimüberwachungskameras, gekauft. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise. Blink hatte die Übernahme am 21. Dezember 2017 in seinem Blog bekanntgegeben, allerdings ohne Details zu nennen:

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"Wir freuen uns bekannt zu geben, dass Blink von Amazon übernommen wurde. Wenn Sie eines unserer Systeme besitzen, ändert sich zunächst nichts. Wir werden weiterhin unter dem Dach von Amazon agieren."

Der Eigner von Blink war Immedia Semiconductor, zu dem der Hersteller als Tochterunternehmen gehörte. Zu den Investoren von Blink zählten Flybridge Capital Partners, Comcast Ventures, Baker Capital und Dot Capital.

Blink bietet kabellose Heimüberwachungskameras, die laut Hersteller für zwei Jahre mit zwei AA-Lithium-Batterien (1,5 Volt) laufen sollen. Andere Kameras in dem Bereich erfordern oft eine Verbindung zum Stromnetz. Auch eine Klingel- und Videosprechanlage gehört zum Angebot von Blink.

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Amazon wurde laut Reuters auf das Unternehmen aufmerksam, weil die Kundennachfrage für Blink-Produkte sehr hoch war. Das führte zu den erfolgreichen Übernahmeverhandlungen.

Reuters erwartet, dass Amazon die Technik von Blink in seinen eigenen Produkten wie der Amazon Cloud Cam Indoor Security Camera einsetzt. Das Gerät gibt es bisher nur in den USA.

Amazon hatte zuvor das 3D-Start-up Body Labs gekauft und den Kauf am 4. Oktober 2017 auf seiner Website bekannt gegeben. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Wie das Onlinemagazin Techcrunch aus unternehmensnahen Kreisen erfahren hat, soll der Kaufpreis zwischen 50 und 100 Millionen US-Dollar gelegen haben. Ein Amazon-Sprecher hat auf Anfrage von Techcrunch die Übernahme nicht kommentiert.

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