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BlessU-2: Der Roboter babbelt Hessisch.
BlessU-2: Der Roboter babbelt Hessisch. (Bild: EKHN/Screenshot: Golem.de)

BlessU-2: Roboter spendet Segen

BlessU-2: Der Roboter babbelt Hessisch.
BlessU-2: Der Roboter babbelt Hessisch. (Bild: EKHN/Screenshot: Golem.de)

Der Roboter Bless U gibt dem Begriff Deus Ex Machina eine ganz neue Bedeutung. Er erteilt Gläubigen den Segen - und nimmt dafür sogar Wünsche entgegen.

"Geh hin im Frieden Gottes!" Gesprochen wird dieser Segen nicht von einem Mann Gottes, sondern von einem Roboter. Er ist Teil der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg.

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BlessU-2 ist ein 1,8 Meter großer humanoider Roboter. Augen und Augenbrauen sind beweglich, sein Mund ist ein kleiner Bildschirm - so kann er ein wenig Mimik darstellen. Er hat bewegliche Arme und Hände, um segnen zu können: In jeder Hand ist eine Lampe angebracht, was die optische Wirkung des Segens verstärkt, wenn er die Hände öffnet.

Der Segen wird per Touchscreen bestellt

Bedient wird der Roboter über einen Touchscreen, der in den Torso eingelassen ist. Darüber kann sich der Segensuchende seinen Segen zusammenstellen. So kann er wählen, ob er sich von einer weiblichen oder einer männlichen Stimme segnen lassen möchte und welchem Zweck der Segen dienen soll, etwa zur Ermutigung.

Der Roboter wählt dann einen passenden Bibelspruch aus und spendet den Segen - in verschiedenen Sprachen: Der Roboter beherrscht sieben Sprachen, unter anderem babbelt er Hessisch. Wer möchte, kann sich den Segen anschließend auch ausdrucken lassen.

Wird die Religion automatisiert?

Gebaut hat den Roboter Alexander Wiedekind-Klein, ein Medienkünstler und Roboterkonstrukteur. In Auftrag gegeben wurde das Projekt von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zu den Festlichkeiten zur Reformation. Mit der Installation will die EKHN zum Nachdenken über Automatisierung und künstliche Intelligenz (KI) anregen: "Was passiert, wenn traditionsreiche liturgische Handlungen der Kirche auf eine zunehmend automatisierte und digitalisierte Welt treffen?"

In Wittenberg begeht die evangelische Kirche in diesem Jahr das 500. Jubiläum der Reformation, die damit begann, dass Martin Luther seine 95 kirchenkritischen Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche schlug. Die Reformation krempelte in den darauffolgenden Jahren die Welt komplett um. Das werden Roboter, Automatisierung und KI mutmaßlich auch.


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LewxX 01. Jun 2017

Also ob, wo denn?

slead 31. Mai 2017

Da fällt mir Reverend Lionel Preacherbot ein http://images2.wikia.nocookie.net/en...



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