Blenderbot 3: Meta präsentiert neuen KI-Chatbot

Mit seinem Chatbot will Meta ein Fiasko wie bei Microsofts Tay im Jahr 2016 vermeiden - unter anderem durch Sicherheitsmechanismen.

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Metas Chatbot soll bekannte KI-Probleme vermeiden
Metas Chatbot soll bekannte KI-Probleme vermeiden (Bild: Meta)

Meta hat mit Blenderbot 3 einen neuen KI-Chatbot vorgestellt. Blenderbot 3 kann in den USA über ein Webinterface ausprobiert werden, in anderen Ländern ist das Programm noch nicht verfügbar. Meta zufolge soll Blenderbot 3 künftig aber auch außerhalb der USA angeboten werden.

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Der Chatroboter soll Unterhaltungen über zahlreiche Themen führen, aber auch konkrete Fragen beantworten können. Um sicherzustellen, dass sich Blenderbot 3 beim Beantworten von Fragen keinen Unsinn ausdenkt, sucht der Chatroboter nach Fakten zum Thema im Internet und kann diese bei seiner Antwort präsentieren.

Durch die Veröffentlichung des Chatbots zur freien Verwendung erhofft sich Meta, dass genügend Daten für die Verbesserung des KI-Algorithmus generiert werden.

Blenderbot 3 soll nicht wie Tay enden

In einem Beispiel zeigte Meta, wie Blenderbot 3 über Literatur spricht. Je mehr Personen mit dem Chatbot interagieren, desto mehr lernt das Programm und kann besser zwischen hilfreichen und weniger hilfreichen Konversationen unterscheiden.

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Dem Unternehmen ist bewusst, dass nicht alle Akteure, die mit Blenderbot 3 sprechen, gute Absichten haben. Ein Misserfolg wie Microsofts Tay-Chatbot aus dem Jahr 2016 soll aber verhindert werden.

Tay war ein Twitter-Chatprogramm, dessen KI nach wenigen Stunden durch gezielte Fragen dazu gebracht wurde, rassistische, homophobe und frauenfeindliche Inhalte von sich zu geben. Microsoft musste den Bot nach nicht einmal 24 Stunden wieder offline nehmen.

Neue Algorithmen sollen bei Blenderbot 3 sicherstellen, dass das Programm hilfreiche von nicht hilfreichen Lehrern unterscheidet. Außerdem gibt es weitere Sicherheitsmaßnahmen, die einen zweiten Tay verhindern sollen - in seinem Blogbeitrag und in verschiedenen Papers erklärt Meta einige der Maßnahmen detaillierter. Das Unternehmen hinter Facebook stellt aber gleichzeitig klar, dass der Punkt Sicherheit nicht abschließend geklärt sei.

Wissenschaftler können Einsicht in komplettes Modell beantragen

Der Blenderbot 3 zugrunde liegende Code kann hier eingesehen werden. Wissenschaftler können auch Einblick in das komplette Programm mit seinen 175 Milliarden Parametern beantragen.

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