Blender, ZTE, VW: Sonst noch was?

Was am 21. Dezember 2020 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Artikel veröffentlicht am , Golem.de
Blender, ZTE, VW: Sonst noch was?
(Bild: Pixy.org)

AWS investiert in Blender: Amazons Cloud-Sparte finanziert die Entwicklung der freien 3D-Grafiksuite Blender künftig als Patron-Sponsor. AWS reiht sich damit ein in die Liste von Nvidia, AMD, Unity, Epic, Facebook und vielen weiteren Unternehmen sowie Einzelpersonen, die das Open-Source-Projekt finanzieren. (sg)

Erstes Smartphone mit Frontkamera unter dem Display erhältlich: ZTE verkauft das Axon 20 5G nun auch in Deutschland. Das Smartphone hat eine unter dem Bildschirm verbaute Frontkamera, deren Objektiv von außen nicht sichtbar ist. Das Smartphone kostet 400 Euro. (tk)

Fehlende Chips: Weil es an elektronischen Bauteilen mangelt, muss der Autokonzern VW die Kurzarbeit verlängern. Betroffen seien neben VW selbst die Töchter Audi, Skoda sowie die Nutzfahrzeugsparte, berichtet der NDR. Die Chiphersteller hatten nach der Corona-Krise ihre Produktion auf Chips für die Unterhaltungsindustrie umgestellt. Jetzt fehlen den Autoherstellern die Bauteile. VW will deshalb in Absprache mit dem Betriebsrat die Kurzarbeit in einigen Bereichen des Werks in Wolfsburg bis Mitte Januar 2021 verlängern. (wp)

Facebook schränkt Messenger wegen E-Privacy ein: Die Umsetzung der Regeln der E-Privacy-Verordnung haben bei Facebook offenbar länger gedauert als erlaubt. Der Anbieter schränkt deshalb einige weniger wichtige Funktionen auf seinen Messenger-Plattformen ein, bis diese der Verordnung entsprechend implementiert sind. (sg)

Ledger-Leak: Offenbar sind einige tausend Kundendaten der Bitcoinbörse Ledger auf der Plattform Raidforum gelandet. Die Konten der Betroffenen könnten kompromittiert und damit unsicher sein. Ledger bestätigt den Vorfall auf Twitter. Demnach handele es sich um eine Datenbank vom Juli 2020. Kunden und Behörden seien bereits in Kenntnis gesetzt worden. (on)

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