Blender Foundation: Projekt Gooseberry erzählt von einem Schaf
Über Sponsoren und eine eigene Crowdfunding-Kampagne sucht die Blender Foundation Spender für das Millionenbudget ihres fünften Open-Source-Films. Die Entwicklung läuft unter dem Namen Projekt Gooseberry(öffnet im neuen Fenster). Im Unterschied zum Vorgänger Tears of Steel soll der noch unbetitelte Film wieder ein reiner Animationsfilm werden. Die Produktion des Films soll im Mai 2014 beginnen. Ein Pilotfilm ist für Ende 2014 geplant. Die Premiere soll im November 2015 sein.

Die Geschichte soll von einem Schaf handeln, das zahlreiche Abenteuer bestehen muss. Zu den weiteren Charakteren, die in dem Clip gezeigt werden, gehören ein Roboterschaf, eine Raupe, ein Wolf, eine Ninja-Schildkröte und eine Art Sockenpuppe. Die Geschichte spielt am Lagerfeuer, im Weltall und im freien Fall zur Erde. Mehr wollen die Filmemacher noch nicht verraten(öffnet im neuen Fenster). Für das Drehbuch sind Mathieu Auvray und Esther Wouda zuständig. Auvray soll auch Regie führen. Wouda hat bereits an Sintel mitgearbeitet, dem dritten Animationsfilm der Blender Foundation.

Insgesamt zwölf Studios sollen an dem Film mitarbeiten(öffnet im neuen Fenster), die weltweit verteilt sind, von Australien über Indonesien, Indien, Israel, Argentinien, Brasilien, Costa Rica, die USA und Europa. Gleichzeitig soll das Projekt die Weiterentwicklung der für den Film verwendeten Open-Source-Werkzeuge Blender, Gimp, Krita, Inkscape und Libreoffice voranbringen. In Blender soll beispielsweise die Animation von Haaren verbessert werden.

Einen Teil der Finanzierung will die Blender Foundation über eine eigene Crowdfunding-Kampagne schaffen. Mit der Hilfe von 10.000 Anhängern sollen zunächst 500.000 Euro zusammenkommen. Mit einer Spende erhalten Interessierte Zugang zu den Materialien des Filmprojekts, etwa Konzepte oder Blender-Dateien der beteiligten Künstler. Insgesamt soll der Film mindestens 3,5 Millionen Euro kosten. Etwa 1,6 Millionen Euro kann die Blender Foundation bereits selbst aufbringen. Das Geld kommt von Sponsoren und aus Fördermitteln. Optimal wären allerdings 6 Millionen Euro, heißt es in einem Posting(öffnet im neuen Fenster).
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