• IT-Karriere:
  • Services:

Blaue Häkchen: Wird Whatsapp-Lesebestätigung optional?

Eine neue Whatsapp-Funktion zeigt mit zwei blauen Häkchen, dass die verschickte Nachricht vom Empfänger geöffnet wurde - was viel Unmut erzeugte. In der Alphaversion der künftigen Fassung soll die Gelesen-Funktion schon optional sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Lesebestätigungs-Häkchen von Whatsapp
Die Lesebestätigungs-Häkchen von Whatsapp (Bild: Andreas Donath)

Bislang ließ sich vom Empfänger abstreiten, dass er eine Whatsapp-Nachricht überhaupt geöffnet habe. Doch seit dem letzten Update des mobilen Messengers ist diese Entschuldigung kaum noch anwendbar. Der Messenger zeigt dem Absender mit zwei blauen Häkchen an, dass der Empfänger die Nachricht geöffnet hat. Das funktioniert sogar in Whatsapp-Gruppen mit jedem einzelnen Teilnehmer.

Stellenmarkt
  1. LISTAN GmbH, Glinde bei Hamburg
  2. Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main

Die Reaktionen auf die neue Funktion reichten von amüsiert bis empört. Laut einem Bericht des Bloggers Ilhan Pektas, der nach eigenen Angaben Vorabversionen von Whatsapp zum Testen erhält, ist die Gelesen-Funktion jedoch bald optional und vom Nutzer abschaltbar.

Pektas hat in seinem Blog sogar einen Screenshot der iOS-Version veröffentlicht, der einen Schalter zeigt, mit der die Lesebestätigung deaktiviert werden kann. Die gleiche Funktion bietet auch Apples Instant-Messenger-App iMessage. Angeblich wird durch das Deaktivieren der Lesebestätigung die Funktion in beide Richtungen ausgeschaltet: So kann dann keiner der Kommunikationspartner mehr sehen, ob seine Nachrichten geöffnet wurden oder nicht.

Pektas ist nicht der Einzige, der von der künftigen Einstellungsoption berichtet. Auch die niederländische Website Droidapp hat einen Hinweis darauf entdeckt: In der Übersetzungsumgebung von Whatsapp soll eine englischsprachige Zeile stehen, die die Auswirkungen der neuen Option beschreibt: "If you turn off read receipts, you won't be able to see read receipts from other people."

Wann und ob die Deaktivierung für die blauen Häkchen wirklich erscheint, ist nicht bekannt. Laut Pektas soll die iOS-App ab Version 2.11.14 diese Option bieten. Derzeit ist die Version 2.11.12 aktuell.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 589€ Bestpreis auf Geizhals
  2. 349,99€
  3. ab 809€ auf Geizhals

PlanbarZinssicher 12. Nov 2014

Naja ich denke die Schere geht da schon ziemlich weit auseinander. Ob uns das was bringt...

Anonymer Nutzer 11. Nov 2014

natürlich sagen Nummern was aus. Selbst wenn du keine Namen oder codierte Namen...

neocron 11. Nov 2014

nein, sehe ich nicht so, zumindest nicht in allen Lebenslagen! richtig, eine Lebenslage...

Anonymer Nutzer 11. Nov 2014

Noch schlimmer als facebook? ^-^

Garius 11. Nov 2014

Da gehts schon los. Das wäre eine Situation, auf die ich bei nächster Gelegenheit...


Folgen Sie uns
       


Todesfall: Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus
Todesfall
Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus

Ein Ransomware-Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf, der zu einem Todesfall führte, erfolgte über die "Shitrix" genannte Lücke in Citrix-Geräten

  1. Datenleck Citrix informiert Betroffene über einen Hack vor einem Jahr
  2. Shitrix Das Citrix-Desaster
  3. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


    Zwischenzertifikate: Zertifikatswechsel bei Let's Encrypt steht an
    Zwischenzertifikate
    Zertifikatswechsel bei Let's Encrypt steht an

    Bisher war das Let's-Encrypt-Zwischenzertifikat von Identrust signiert. Das wird sich bald ändern.
    Von Hanno Böck

    1. CAA-Fehler Let's-Encrypt-Zertifikate werden nicht sofort zurückgezogen
    2. TLS Let's Encrypt muss drei Millionen Zertifikate zurückziehen
    3. Zertifizierung Let's Encrypt validiert Domains mehrfach

      •  /