Blast und Megablast: Alexa-Lautsprecher erhalten Spotify-Sprachsteuerung

Die beiden Alexa-Lautsprecher Blast und Megablast haben neue Funktionen erhalten. Neuerdings kann Spotify auf Zuruf verwendet werden und es gibt einen Equalizer.

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Logitechs Ultimate-Ears-Lautsprecher Blast und Megablast
Logitechs Ultimate-Ears-Lautsprecher Blast und Megablast (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Logitech-Tochter Ultimate Ears stellt neue Funktionen für die beiden smarten Lautsprecher Blast und Megablast bereit. Mehr als ein halbes Jahr nach der Markteinführung können beide Alexa-Lautsprecher nun auch Spotify auf Zuruf verwenden. Die Integration ist dabei ähnlich wie bei anderen Alexa-Lautsprechern: Es ist ein Premium-Konto erforderlich.

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Im Unterschied dazu können Google-Assistant-Lautsprecher auch mit dem kostenlosen Spotify-Basis-Konto verwendet werden. Bei der Nutzung gibt es dann zwar die bekannten Einschränkungen, sie ist aber prinzipiell - anders als bei Alexa-Lautsprechern - möglich.

Bei Google Assistant gehört Spotify zum Kernbestandteil der smarten Lautsprecher. Bei Alexa-Lautsprechern ist das nicht der Fall, und Lautsprecherhersteller müssen ihre Geräte selbst anpassen, damit Spotify verwendet werden kann. Das hat Ultimate Ears für die Modelle Blast und Megablast getan. Zur Spotify-Nutzung muss die zugehörige Ultimate-Ears-App aktualisiert werden, um die Funktion einrichten zu können. Wer bereits einen Spotify-fähigen Alexa-Lautsprecher besitzt, muss sich hier separat anmelden.

Etwas mehr Komfortfunktionen

Durch die Anbindung über Spotify Connect können Musikinhalte bei Bedarf auch bequem am Smartphone in der Spotify-App herausgesucht und dann auf dem Lautsprecher abgespielt werden. Das kann hilfreich sein, wenn etwa die Sprachsuche nach einem Album nicht das passende Ergebnis liefert. Dann ist der Griff zum Smartphone eine Alternative. Wie gehabt können beide Blast-Lautsprecher auf Zuruf die Musikstreamingdienste Amazon Music, Deezer und TuneIn verwenden.

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Mit einem Druck auf die beiden Lautstärketasten wird neuerdings der Ladestand des Akkus angesagt. Zudem sollen die eingebauten Mikrofone besser auf das Alexa-Signalwort reagieren, auch wenn die Musik der Lautsprecher besonders laut läuft. Bisher konnten Nutzer den Akkuladestand nur in der App nachsehen. Als weitere Neuerung steht in der Ultimate-Ears-App nun ein Equalizer zur Verfügung, um das Klangbild des Lautsprechers anpassen zu können. Zudem kann die Lautstärke über die App gesteuert werden, diese Funktion kam aber bereits mit einem vorherigen Update dazu.

  • Hinter einer Gummilasche befindet sich die Ladebuchse des Megablast am Boden des Lautsprechers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite des Megablast (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit eingestöpseltem Ladekabel kann der Megablast nicht aufgestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit eingestöpseltem Ladekabel kann der Megablast nicht aufgestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Megablast von Ultimate Ears läuft mit Alexa und hat vorne zwei Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben gibt es nur eine Ein-Aus-Taste und eine Bluetooth-Taste, aber keinen Pause- und keinen dezidierten Stummschalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einer kostenpflichtigen Ladestation ist das Aufladen des Megablast-Akkus bequem möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite des Blast (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinter einer Gummilasche befindet sich die Ladebuchse des Blast am Boden des Lautsprechers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit kostenpflichtiger Ladeschale kann der Akku im Blast bequem geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Blast passt nicht richtig auf die Ladeschale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Blast von Ultimate Ears läuft mit Alexa und hat vorne zwei Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben gibt es nur eine Ein-Aus-Taste und eine Bluetooth-Taste, aber keinen Pause- und keinen eigenen Stummschalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Oben gibt es nur eine Ein-Aus-Taste und eine Bluetooth-Taste, aber keinen Pause- und keinen dezidierten Stummschalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch mit aktueller Firmware und aktueller Ultimate-Ears-App dauert es oftmals einige Zeit, bis die App die eingeschalteten Lautsprecher findet. Die App gibt fälschlicherweise an, dass die Lautsprecher nicht in Reichweite seien, dann muss der Nutzer aber einfach etwas warten, bis die App die Lautsprecher gefunden hat.

Logitech hat angekündigt, bald eine Multiroom-Funktion für die Blast- und Megablast-Lautsprecher anbieten zu wollen. Einen genauen Termin gibt es dafür allerdings noch nicht. Dann werden sich bis zu acht Blast- oder Megablast-Lautprecher über WLAN und Bluetooth miteinander verbinden lassen. Hierbei wird es auch einen Stereobetrieb geben. Die Verbindung mit anderen Alexa-Lautsprechern wird allerdings weiterhin nicht möglich sein - die betreffende Multiroom-Funktion stellt Amazon seit August 2017 nur für die eigenen Echo-Geräte zur Verfügung. Schade ist auch, dass es die praktische Anruffunktionen von Alexa weiterhin nur für die eigenen Echo-Geräte gibt.

Golem.de hat den Blast und Megablast im Dezember 2017 getestet. Beide Ultimate-Ears-Lautsprecher konnten uns nicht restlos überzeugen, das bessert sich mit der Spotify-Einbindung etwas. Aber die unmöglich platzierte Ladebuchse ist weiterhin ein Nachteil, weil die Lautsprecher beim Laden nicht aufgestellt werden können. Zudem fehlt uns eine ständige Akkuanzeige am Gerät, und das Stummschalten des Mikrofons ist unnötig kompliziert geraten, weil es dafür keine separate Taste gibt. Die Akkulaufzeit ist mit maximal 24 Stunden bei nur gelegentlicher Alexa-Nutzung für einen smarten Lautsprecher zu wenig - hier erwarten wir mindestens ein paar Tage. Der Blast kostet 230 Euro und der Megablast kostet 300 Euro.

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Crossfire579 10. Mai 2018

Du hast schon Recht, die Bluetooth LS sind sehr unlinear und nicht HiFi geeignet. Dass...

bastie 10. Mai 2018

In Bayern muss man jetzt angeblich in jedem öffentlichen Gebäude einen Blast- oder...

PineapplePizza 10. Mai 2018

Wahrscheinlich sind das Buttons für Lautstärkeregelung oder sowas? Aber ich denke da...



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