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Blades angespielt: The Elder Scrolls für die Hosentasche

Wischend und tippend durch Nirn: Mit Blades entsteht derzeit ein The Elder Scrolls für mobile Endgeräte. Golem.de konnte schon ein paar Skelettkrieger und Spinnen vermöbeln.

Artikel von veröffentlicht am
The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X
The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X (Bild: Bethesda/Foto: Golem.de)

Wir geben es ja zu: Am allerliebsten hätten wir auf der E3 2018 in Los Angeles ein episches, großes und richtiges The Elder Scrolls angespielt. Leider hat Hersteller Bethesda auf seiner Pressekonferenz lediglich einen Trailer von Teil 6 der Serie veröffentlicht, und gleichzeitig The Elder Scrolls Blades für Smartphones und Tablets angekündigt. Wir waren neugierig: Kann das mobile Rollenspiel zumindest ein bisschen beim Überbrücken der Wartezeit helfen?

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Wirklich herausgefunden haben wir das nicht, weil wir bei Bethesda auf einem iPhone X zwar einfach losspielen konnten, aber in der guten halben Stunde noch so gar kein Gefühl für die Welt und die Details bekommen haben. Was uns aber gefiel, ist neben der schicken Grafik auch die gelungene Steuerung, mit der wir nach ein paar Minuten problemlos zurechtkamen.

In der Demoversion waren zwei Levels spielbar, einer in einem Wald und einer in Dungeons. In beiden genügte ein Klicken auf den Boden, damit sich unser Avatar in Bewegung setzt und an den markierten Punkt marschiert. Dort können wir uns mit Wischbewegungen in alle Richtungen umsehen, was grundsätzlich in der Ich-Perspektive geschieht. Ein bisschen fummelig war die Sache nur, wenn wir uns vor einer Tür etwa schräg platziert hatten, und dann um die Ecke wollten. Mit zwei oder drei Zwischenstationen funktioniert das allerdings auch, und zwar in der Ober- wie in der Unterwelt; im Dungeon fanden wir die Orientierung etwas einfacher.

In beiden Umgebungen stießen wir relativ rasch auf die ersten Gegner. An der frischen Luft waren es Riesenspinnen und Goblins, unter der Erde etwas generisch wirkende Krieger sowie Skelettsoldaten. Die Kämpfe liefen recht ähnlich ab: Wir tippen eine Stelle beim Gegner an, und dann schlägt unser Alter Ego mit seinem Schwert in dem Moment zu, in dem wir wieder loslassen.

Die Herausforderung dabei ist, dass wir den Schutz des Feindes überwinden müssen. Der Skelettkrieger etwa versteckt sich hinter seinem Schild, die Spinne faltet ihre Beine vor sich zusammen. Mit etwas Übung lassen sich diese Manöver aber durch geschicktes Timing überwinden - wir müssen einfach dann loslassen, wenn das Schild wieder etwas sinkt.

Feinde hinterlassen Loot, unter anderem Credits sowie Diamanten. Neue Waffen oder Ausrüstung haben wir nicht bekommen. In der Demoversion von Blades konnten wir noch keinen Itemshop finden. Das Inventar war zwar zugänglich, aber bis auf unsere Standardausrüstung leer. Wir hätten zur Orientierung gerne eine Übersichtskarte aufgerufen, die scheint es aber nicht zu geben. Unsere Frage, ob sie noch eingebaut wird, konnte ein Vertreter von Bethesda ebenso wenig beantworten wie die Frage nach der Engine.

  • The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X (Bild: Bethesda/Foto: Golem.de)
  • The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X (Bild: Bethesda/Foto: Golem.de)
  • The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X (Bild: Bethesda/Foto: Golem.de)
  • The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X (Bild: Bethesda/Foto: Golem.de)
  • The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X (Bild: Bethesda/Foto: Golem.de)
  • The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X (Bild: Bethesda/Foto: Golem.de)
  • The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X (Bild: Bethesda/Foto: Golem.de)
The Elder Scrolls Blades auf einem iPhone X (Bild: Bethesda/Foto: Golem.de)

Schade, denn die Optik von The Elder Scrolls Blades macht einen ausgesprochen hübschen Eindruck. Die Welt sieht atmosphärisch dicht aus, die Figuren sind aufwendig animiert, alles wirkt wie aus einem Guss. Mit zeitgemäßer Konsolen- oder gar PC-Grafik kann das Programm allerdings nicht mithalten, dazu gibt es unter anderem zu wenig überzeugende Licht- und Schatteneffekte und sonstige Extras.

Beim Probespielen haben wir fast nur das Querformat verwendet. Im Hochformat, das Bethesda auf der Pressekonferenz wegen der mit einer Hand möglichen Bedienung sehr betont hat, sind wir nicht wirklich klargekommen. Das könnte aber auch daran liegen, dass das Bild auf dem iPhone X besonders schmal ist, was die Orientierung enorm erschwert.

Blades soll im Herbst 2018 kostenlos für iOS und Android erscheinen. Wann die ebenfalls angekündigten Umsetzungen für Konsolen, Windows-PC und Virtual-Reality-Headsets folgen, steht wohl noch nicht fest - die Entwickler bei Bethesda konzentrieren sich derzeit offenbar nur auf die Version für Smarphone und Tablet.



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superdachs 18. Jun 2018

Dann wäre eine Liste mit ein paar Infos mal ganz gut...

superdachs 18. Jun 2018

Handy spiele sind halt irgendwie immer der selbe Quatsch. Entweder uralte ports oder der...

honna1612 13. Jun 2018

Ich sagte dass auf der E3 von bedeshda ein Lootboxverseuchtes handyspiel für 8-16 jährige...

mannzi 13. Jun 2018

Die kann dann auf der ausgedruckten Papierkarte die eigene Position immer eintragen, um...

Sharra 13. Jun 2018

Dann kann man das Spiel, diesmal samt gerät, aus dem Fenster werfen.


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