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Blade Stealth 13 (2020): Razer-Ultrabook hat 120-Hz-Panel und schnellere CPU

Das Razer Blade Stealth erhält auch eine überarbeitete Tastatur – über die sich streiten lässt.
/ Marc Sauter
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Blade Stealth 13 (2020) (Bild: Razer)
Blade Stealth 13 (2020) Bild: Razer

Razer hat das Blade Stealth 13 (2020) vorgestellt, eine aktualisierte Version des Gaming-Ultrabooks vom vergangenen Jahr. Der 13-Laptop wurde in mehreren Punkten überarbeitet – primär die Hardware im Inneren, das Display und die Tastatur. Käufer erhalten mehr Leistung als beim bisherigen Blade Stealth 13 (Test) und das erfreulicherweise sogar zum gleichen Preis.

Mit 304 x 210 x 15,3 mm sind die Maße des neuen Geräts identisch zum Vorgänger. Auch bei den Anschlüssen herrscht Parität, denn Razer verbaut Thunderbolt 3 (PCIe Gen3 x4), eine USB-C-3.2-Gen2- und zwei USB-A-3.2-Gen1-Buchsen sowie eine 3,5-mm-Audio-Klinke. Die erste Änderung betrifft das Display, denn das bisherige helle, matte 1080p-Panel mit IPS-Technik wurde mit 60 Hz betrieben. Für die Neuauflage verdoppelt der Hersteller die Frequenz auf 120 Hz, eine glänzende 4K60-Touch-Alternative gibt es weiterhin.

Die Tastatur leuchtet wie gehabt in RGB-Farben, die Pfeif-auf- und die Pfeil-ab-Taste wurden allerdings zugunsten einer breiten rechten Shift-Taste geschrumpft. Im Inneren rechnet weiterhin ein Core i7-1065G7 ( Ice Lake U ) mit vier Kernen und acht Threads, allerdings hat Razer das dauerhafte Power-Target (PL1) von 15 Watt auf 25 Watt erhöht. Üblicherweise steigt die Geschwindigkeit durch diese Maßnahme um etwa ein Drittel, abhängig von der Kühlung.

Razer Blade Stealth 13 (2019) – Test
Razer Blade Stealth 13 (2019) – Test (02:16)

Es bleibt bei 16 GByte verlötetem LPDDR4X-3733-Arbeitsspeicher, bei der dedizierten Grafikeinheit erfolgt eine Aufrüstung von einer Geforce GTX 1650 Max-Q auf eine Geforce GTX 1650 Ti . Der Performance-Gewinn dürfte hier bei rund 10 Prozent liegen, da einzig das Power-Target und der Takt minimal steigen. Razer montiert eine austauschbare M.2280-SSD, das NVMe-Drive hat immer eine Kapazität von 512 GByte. Als Drahtlosverbindungen stehen WiFi6 (802.11ax) und Bluetooth 5 bereit.

Mit 53 Wattstunden fällt der Akku so groß aus wie im Vorgänger, dort lag die Laufzeit bei 200 cd/m² Helligkeit bei guten 9:17 Stunden. Es ist anzunehmen, dass das 120-Hz-Panel diesen Wert verringert, wobei es dem Nutzer offen steht, die Frequenz unterwegs auf 60 Hz zu reduzieren. Die Modell mit 4K-Panel hielt nur 5:21 Stunden durch. Razer verkauft das Blade Stealth 13 (2020) mit 1080p120-Display für 2.000 Euro, der 4K-Bildschirm kostet 200 Euro Aufpreis.

In Nordamerika startet der Verkauf des Blade Stealth 13 schon heute, für Europa soll er "bald" beginnen – wir tippen auf Mai 2020.


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