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Verfügbarkeit und Fazit

Seit Ende 2018 bietet die Blade Group den Dienst Blade Shadow ab 30 Euro im Monat an. Diesen Preis bekommen Kunden aber nur bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr. Ohne Vertragsbindung kostet der Dienst 40 Euro im Monat. Bei beiden Angeboten ist ein Probemonat inklusive. Unabhängig vom Abo kostet die Ghost-Konsole als Zubehör noch einmal 120 Euro zusätzlich.

Fazit

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Blade Shadow hat Potenzial! Das merken wir, wenn wir den Streamingdienst bei einer guten Internetverbindung und mit einem reaktionsschnellen Full-HD-Monitor nutzen. Bei 120 Frames pro Sekunde ist die Verzögerung zwischen Eingaben und der Serverantwort sehr gering und stört daher nicht stark.

Für 30 Euro im Monat erhalten Kunden zudem ein in der Theorie potentes System. Jede Shadow-VM bekommt eine zur Geforce GTX 1070 Ti vergleichbare Quadro-P5000-Grafikkarte gestellt. Dazu kommen acht virtuelle CPU-Kerne eines Xeon E5-2667 v3 samt 12 GByte Arbeitsspeicher und recht wenige 256 GByte Massenspeicher.

  • Wegen der fehlenden Bluetooth-Unterstützung entsteht schnell Kabelsalat auf dem Couch-Tisch. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • SHadow Ghost (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Shadow Ghost (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bluetooth wird nicht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quadro P5000 und acht Xeon-Kerne (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Nutzungsstatistik ist hilfreich.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Bandbreite können wir begrenzen.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es werden maximal 120 Hz unterstützt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei krummer Auflösung entstehen Bildfehler (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unser Shadow läuft mit Windows 10 Home. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bluetooth wird nicht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • 256 GByte ist nicht wirklich viel Speicherplatz. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Selbst unter last taktet die CPU langsam. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wichtig: Speichergeräte nur an USB 3.0 anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die USB-Übertragungsrate ist unterirdisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Wichtig: Speichergeräte nur an USB 3.0 anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Auf dieser Hardware können wir aktuelle Titel wie den Loot-Shooter Anthem bei niedrigen Details mit immerhin knapp 40 fps in 4K spielen. Kompetitive Spiele wie CSGO laufen mit etwa 100 fps wesentlich flüssiger. Das Problem bei dieser hohen Auflösung ist aber, dass dadurch die Latenz merklich steigt, was Zielen in Shootern nahezu unmöglich und frustrierend macht.

In 4K sinkt zudem die maximale Bildrate des Streams auf 60 fps herunter. Kombinieren wir den Dienst zusätzlich mit einem Fernseher, dann ist der Eingabe-Lag unerträglich. Daher ist die Wiedergabe in 4K keine ernsthafte Option.

Blade Shadow benötigt eine recht große Menge an Bandbreite. Wir messen knapp 60 MBit/s bei Full HD und 120 fps. Der Bedarf lässt sich aber manuell anpassen, was allerdings die Kompression und damit Bildartefakte deutlicher macht. Die stören in Spielen wie CSGO etwas. Nerviger sind die sporadisch auftretenden Bildaussetzer und Ruckler. Wir würden Shadow daher eher in Spielen nutzen, in denen es weniger auf schnelle Reflexe ankommt.

  • Wegen der fehlenden Bluetooth-Unterstützung entsteht schnell Kabelsalat auf dem Couch-Tisch. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • SHadow Ghost (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Shadow Ghost (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bluetooth wird nicht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quadro P5000 und acht Xeon-Kerne (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Nutzungsstatistik ist hilfreich.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Bandbreite können wir begrenzen.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es werden maximal 120 Hz unterstützt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei krummer Auflösung entstehen Bildfehler (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unser Shadow läuft mit Windows 10 Home. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bluetooth wird nicht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • 256 GByte ist nicht wirklich viel Speicherplatz. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Selbst unter last taktet die CPU langsam. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wichtig: Speichergeräte nur an USB 3.0 anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die USB-Übertragungsrate ist unterirdisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Bandbreite können wir begrenzen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Die Shadow Ghost ist ein ziemlich enttäuschendes Produkt. Das Gehäuse wirkt nicht sehr hochwertig und nur zwei der vier USB-A-Buchsen können für Controller oder USB-Sticks verwendet werden. Zudem ist ein Koppeln von Geräten wie dem Xbox One Wireless Controller per Bluetooth nicht möglich, obwohl Blade mit dieser Funktionalität sogar wirbt. Die virtuelle Maschine erkennt nicht, dass Bluetooth zur Verfügung steht.

Lediglich der relativ geringe Strombedarf von etwa 12 Watt könnte Kunden zur Konsole hinziehen. 120 Euro ist das gebotene Produkt aber nicht wert. Daher ist es gut, dass wir den Streaming-Dienst auch ohne die Konsole nutzen können, etwa auf einem alten Tablet, PC oder Smartphone.

 Ein unfertiges Produkt für vergleichsweise viel Geld
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Amicello 15. Mär 2019 / Themenstart

Sagen wir mal, ich streame/spiele ein Rollenspiel aufs Handy. Dann melde mich dann da von...

Desertdelphin 13. Mär 2019 / Themenstart

Weil es billig ist. Das ist so billig wie diese ganze Tuppertanten, wie die Herbal-Schei...

Jamz 08. Mär 2019 / Themenstart

Auf was basiert den die Aussage des Artikel die Quadro P5000 ist in der Leistung mit...

My1 08. Mär 2019 / Themenstart

also mit irgendwo 20 oder 25 hab ich genug spaß in 4k gehabt bei ner 32 mbit leitung mit...

on(Golem.de) 08. Mär 2019 / Themenstart

Hallo, @My1: Ja das ist richtig. Es gibt ein Rechenzentrum in Amsterdam, das primär...

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