Ein unfertiges Produkt für vergleichsweise viel Geld

Theoretisch können wir Blade Shadow und die Ghost-Konsole auch für produktive Arbeiten nutzen. Dafür bietet sich Nvidias Quadro P5000 an. Gerade in 3D-Editoren wie Blender ist ein ruckelfreies Bewegen, Skalieren und Bearbeiten von komplexen Modellen ohne Probleme möglich. Die Renderzeiten sind durch die geringe Taktung der CPU-Kerne aber nicht übermäßig gut. Wir messen knapp 9:30 Minuten im BMW27-Render-Benchmark. Zum Vergleich: Ein Intel Core i9-9900K benötigt für die gleiche Aufgabe etwa 3:40 Minuten.

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Was Grafiker und 3D-Designer ebenfalls stören dürfte, ist der Umstand, dass wir keinen zweiten Bildschirm mit Shadow betreiben können. Außerdem dauert es unerträglich lange, Daten von der VM auf einen USB-Stick zu ziehen und umgekehrt. Bei Datenraten von etwa einem MByte/s muss man warten.

Generell ist die Shadow Ghost aber das größte Hindernis: Die Konsole hat zwei USB-2.0-Ports und zwei USB-3.2-Gen1-Buchsen. An den ersteren lassen sich ausschließlich eine Maus und eine Tastatur betreiben. Die VM erkennt andere Hardware nur, wenn sie an den letzteren Standard angeschlossen wird. Dazu zählen etwa USB-Sticks oder 2,4-GHz-Drahtlosadapter für Maus, Tastatur oder einen Gamecontroller.

  • Wegen der fehlenden Bluetooth-Unterstützung entsteht schnell Kabelsalat auf dem Couch-Tisch. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • SHadow Ghost (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Shadow Ghost (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bluetooth wird nicht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quadro P5000 und acht Xeon-Kerne (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Nutzungsstatistik ist hilfreich.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Bandbreite können wir begrenzen.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es werden maximal 120 Hz unterstützt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei krummer Auflösung entstehen Bildfehler (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unser Shadow läuft mit Windows 10 Home. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bluetooth wird nicht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • 256 GByte ist nicht wirklich viel Speicherplatz. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Selbst unter last taktet die CPU langsam. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wichtig: Speichergeräte nur an USB 3.0 anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die USB-Übertragungsrate ist unterirdisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die USB-Übertragungsrate ist unterirdisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Sehr geärgert haben wir uns über den Fakt, dass die Konsole kein Bluetooth unterstützt, obwohl das klar auf der Packung und auf der Produktseite angegeben wird. Die Hardware scheint ein entsprechendes Bluetooth-Modul auch verbaut zu haben, denn im Betriebssystem können wir Geräte koppeln. Allerdings wird diese Information nicht richtig an die virtuelle Maschine weitergeleitet. Diese zeigt lediglich an, dass kein Bluetooth vorhanden ist.

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Alle Versuche, unseren Xbox One Wireless Controller der zweiten Generation mit unserem Shadow zu koppeln, waren erfolglos. So brauchen wir immer einen USB-Dongle, den es als Zubehör für den Controller zu kaufen gibt. Alternativ können wir auch andere Peripherie wie etwa den Steam-Controller nutzen. Wollen wir zu viert auf der Shadow Ghost spielen, sind aber schnell die wenigen funktionierenden USB-Anschlüsse belegt. So haben wir uns eine Konsole nicht vorgestellt.

  • Wegen der fehlenden Bluetooth-Unterstützung entsteht schnell Kabelsalat auf dem Couch-Tisch. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • SHadow Ghost (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Shadow Ghost (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bluetooth wird nicht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quadro P5000 und acht Xeon-Kerne (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Nutzungsstatistik ist hilfreich.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Bandbreite können wir begrenzen.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es werden maximal 120 Hz unterstützt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei krummer Auflösung entstehen Bildfehler (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unser Shadow läuft mit Windows 10 Home. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bluetooth wird nicht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • 256 GByte ist nicht wirklich viel Speicherplatz. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Selbst unter last taktet die CPU langsam. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wichtig: Speichergeräte nur an USB 3.0 anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die USB-Übertragungsrate ist unterirdisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bluetooth wird nicht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Die Unzulänglichkeiten der Ghost fallen auch auf, wenn wir den Preis bedenken. 120 Euro kostet die Konsole, die nicht einmal Spielcontroller enthält. Die müssen wir uns noch dazu bestellen. In Anbetracht dessen, dass erste Versionen der Playstation 4 oder Xbox One mit Controller teilweise unter 200 Euro kosten, ist die Ghost einfach ein schlechter Deal - selbst wenn sie gut funktionieren würde. Die Sache sähe für uns anders aus, wenn Blade das Produkt mit einem an sich schon recht teuren Abonnement mitliefern würde. So können wir nur davon abraten.

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Zetrix 25. Apr 2019

Die Session schließt nicht sofort, bei mir waren Fenster sogar Tagelang offen und auch...

gelöscht 13. Mär 2019

Weil es billig ist. Das ist so billig wie diese ganze Tuppertanten, wie die Herbal-Schei...

Jamz 08. Mär 2019

Auf was basiert den die Aussage des Artikel die Quadro P5000 ist in der Leistung mit...

My1 08. Mär 2019

also mit irgendwo 20 oder 25 hab ich genug spaß in 4k gehabt bei ner 32 mbit leitung mit...



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