Blade Group: Apple entfernt Shadow aus dem App-Sortiment

Die Entwickler des Spielestreaming-Dienstes Shadow haben bestätigt, dass Apple die Applikationen für iOS und Apple TV aus noch unbekannten Gründen herausgenommen hat. Nutzer können die Software nicht mehr für diese Plattformen herunterladen, alte Versionen aber wohl weiter nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Zumindest auf Apple-Geräten kann Shadow vorerst nicht mehr heruntergeladen werden. (Symbolbild)
Zumindest auf Apple-Geräten kann Shadow vorerst nicht mehr heruntergeladen werden. (Symbolbild) (Bild: Apple/Blade Group/Montage: Golem.de)

Der Cloud-Streaming-Dienst Shadow des französischen Unternehmens Blade Group wird künftig keine iOS-Applikation für mobile Apple-Geräte mehr anbieten können - das gilt auch für Apple TV. Der Grund ist offenbar, dass die Entwickler auf unbekannte Weise gegen die Nutzungsbedingungen des App Stores verstoßen haben. Deshalb entferne Apple die Software aus dem Sortiment. Das berichtet das Unternehmen in einer Ankündigung auf dem Community-Portal Reddit.

Stellenmarkt
  1. SAP Business Process Owner Logistics & Quote to Cash (m/w/d)
    Sika Automotive Frankfurt-Worms GmbH, Worms
  2. Systemadministrator (m/w/d)
    GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG, Damme
Detailsuche

Mittlerweile sind offenbar sämtliche Applikationen des Herstellers aus dem Apple-Angebot verschwunden. Das gilt für die iOS-App und die Version für Apple TV. "Wir werden nicht in der Lage sein, die App zu aktualisieren, sobald sie aus dem App Store genommen wurde", schreibt die Blade Group im Forenpost. Die Entwickler wissen allerdings wohl selbst nicht, warum Apple diese drastische Maßnahme ergriffen hat. Einige Nutzer vermuten, dass das Unternehmen an einigen Stellen in der Software den Gewinnanteil für Apple nicht richtig abgeführt hat. An Verkäufen und In-App-Geschäften beansprucht das Unternehmen einen Anteil von 30 Prozent für sich.

Bereits installierte Software soll weiterhin funktionieren

Der Hersteller gibt an, dass Nutzer ihre bereits installierten Applikationen am besten weiterbenutzen sollten, statt sie zu entfernen. Die Apps funktionieren anscheinend weiterhin, auch wenn sie nach einiger Zeit veraltet sind. Möglich ist auch, dass die Blade Group die Probleme mit Apple beilegen und ihre Software doch wieder anbieten kann.

Shadow ist ein Spielestreaming-Dienst, mit einem im Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie Google Stadia (Test) und Nvidia Geforce Now (Beta-Test) offeneren Ansatz. In Rechenzentren werden Nutzern komplette virtuelle Maschinen mit Windows-Betriebssystem zur Verfügung gestellt. Shadow ist also eigentlich eher ein Windows-10-Client in der Cloud, auf dem auch Spiele gespielt werden können. Im Golem.de-Test hat die Software schon vor einem Jahr überzeugt. Probleme wie der enorme Bandbreitenbedarf und der merkliche Eingabe-Lag treffen auf Shadow genauso zu wie auf andere Spielestreaming-Plattformen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 01. Mär 2020

Hmm ... vermutlich werden die nur akzeptiert weil sonst wieder das Kartellamt auf der...

spyro2000 29. Feb 2020

Keine 30% Schutzge... - äh - "Gewinnbeteiligung" bezahlt und schon geht's ganz schnell...

MasterDK 28. Feb 2020

Apple will doch 30% von InApp Käufen haben, da haben schon einige gestritten mit Apple...

AgentBignose 28. Feb 2020

Ist wahrscheinlich ein Automatismus? Vg!



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ryzen 7950X/7700X im Test
Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära

Nie waren die Ryzen-CPUs besser: extrem schnell, DDR5-Speicher, PCIe Gen5, integrierte Grafik. Der (thermische) Preis dafür ist jedoch hoch.
Ein Test von Marc Sauter und Martin Böckmann

Ryzen 7950X/7700X im Test: Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära
Artikel
  1. US-Whistleblower: Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft
    US-Whistleblower
    Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft

    US-Whistleblower Edward Snowden ist nun auch russischer Staatsbürger. Für die Krieg gegen die Ukraine kann er aber vorerst nicht eingezogen werden.

  2. Rechenzentren: IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben
    Rechenzentren
    IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben

    Bei 184 Rechenzentren und einem hohen Einkaufsvolumen für Technik hat die Bundes-IT eine große Bedeutung. Doch die Abwärme und erneuerbare Energien werden viel zu wenig genutzt.

  3. Revision CFI 1202A: Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip
    Revision CFI 1202A
    Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip

    Sony hat damit begonnen, eine neue Revision der PS5 auszuliefern. Sowohl für Kunden als auch für den Hersteller bietet das Modell Vorteile.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Verkauf bei MMS • CyberWeek: PC-Zubehör, Werkzeug & Co. • Günstig wie nie: Gigabyte RX 6900 XT 864,15€, MSI RTX 3090 1.159€, Fractal Design RGB Tower 129,90€ • MindStar (Palit RTX 3070 549€) • Thrustmaster T300 RS GT 299,99€ • Alternate (iPad Air (2022) 256GB 949,90€) [Werbung]
    •  /