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Blackstone: 4 Milliarden Euro für Rechenzentrum in Nordrhein-Westfalen

Blackstone und sein Spezialist für Rechenzentren Quality Technology Services planen eines des grössten Rechenzentrumsprojekte in Deutschland.
/ Achim Sawall
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Bürgerinformationsveranstaltung zum neuen Rechenzentrum am 15. Janaur 2026 (Bild: Timo Mohr)
Bürgerinformationsveranstaltung zum neuen Rechenzentrum am 15. Janaur 2026 Bild: Timo Mohr

Der US-Finanzinvestor Blackstone stellt vier Milliarden Euro für ein Rechenzentrum im nordrhein-westfälischen Lippetal bereit. Das erfuhr das Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) aus Finanzkreisen. Blackstone und Industriegebiet Westfalen unterzeichneten nach eigenen Angaben im Dezember einen Vertrag über den Kauf eines rund 30 Hektar großen Grundstücks.

Der Finanzinvestor kooperiert mit dem US-Rechenzentrumspezialisten Quality Technology Services (QTS). Auf die Unterzeichnung des Kaufvertrags werde zügig der Beginn des Planverfahrens folgen, erklärten die Unternehmen. Das Projekt ist eines der größten IT-Infrastrukturvorhaben Deutschlands und eine der bedeutendsten Einzelinvestitionen in Nordrhein-Westfalen.

QTS ist spezialisiert auf die Bedürfnisse von Hyperscalern wie AWS, Microsoft oder Google sowie auf große Unternehmenskunden und Regierungsbehörden und gehört seit dem Jahr 2021 zu Blackstone.

Planungsprozess wird circa zwei Jahre dauern

Die kommunale Industriegebiet Westfalen GmbH erklärte(öffnet im neuen Fenster) , auf den Kaufvertrag mit aufschiebender Wirkung solle zeitnah der Beginn des Planverfahrens unter Einbindung der Öffentlichkeit folgen. Vorbehaltlich einer Beschlusses durch die Kommunalpolitik sowie der finalen Investitionsentscheidung durch Blackstone und QTS, könne "eines der größten IT-Infrastrukturprojekte der Bundesrepublik und eine der derzeit größten Einzelinvestitionen in den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen Realität werden" .

Der Aufsichtsratsorsitzende und Oberbürgermeister der Stadt Hamm, Marc Herter, sagte am 15. Januar 2026, dass "es noch früh im Prozess" sei, wobei die vorhandene erneuerbare Energie bedeutend sei. Der öffentliche Planungsprozess wird circa zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Das interkommunale Industriegebiet Westfalen in Lippetal liegt an der A2-Auffahrt Hamm-Uentrop, wo sich derzeit noch Acker befindet. QTS will dort auf auf 27 Hektar bauen.


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